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    1. Ausrichtung aller Tätigkeiten auf den Kunden (Kundenorientierung) 

    2. Konzentration auf die eigenen Stärken 

    3. Optimierung von Geschäftsprozessen 

    4. Ständige Verbesserung der Qualität ( Kontinuierlicher Verbesserungsprozess , KVP) 

    5. Interne Kundenorientierung als Leitprinzip 

    6. Eigenverantwortung, Empowerment und Teamarbeit 

    7. Dezentrale, kundenorientierte Strukturen 

    8. Führen ist Service am Mitarbeiter 

    9. Offene Informations- und Feedback-Prozesse 

    10. Einstellungs- und Kulturwandel im Unternehmen.

    (Quelle: nach Graf-Götz und Glatz Organisation gestalten, Beltz-Verlag)

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    dirty, dangerous, difficult (schmutzig, gefährlich, schwierig)

       (Quelle: TBM Consulting Group http://www.tbmcg.com/de/about/ terminology.php) 

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    Die drei Elemente von Just-in-time (JIT) sind:

    1. Taktzeit

    2. Fließfertigung

    3. Das nachgelagerte Pull-System


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      3 Elemente der Nachfrage: Die drei Faktoren der Kundenzufriedenheit sind Qualität, Kosten-und Lieferbedingungen. 

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    5S oder auch 5A (deutscher Sprachraum) ist eine Arbeitsplatzorganisation (Methodik), die in der Produktion aber auch zunehmend im Dienstleistungsbereich angewandt wird. Es ist eine Idee aus japanischen Produktionskonzepten, das als Instrument dazu dient, Arbeitsplätze und ihr Umfeld sicher, sauber und übersichtlich zu gestalten. Ohne die Grundvoraussetzung Sauberkeit und Ordnung ist weder Qualitätsarbeit noch eine Verbesserung von Arbeitsprozessen möglich. Ziele:

    • Störungsfreiheit

    • Kein Suchen

    • Kurze Transportwege

    • Vermeidung von Wartezeiten

    daraus folgt: => Keine Verschwendung Als methodisches Werkzeug kann die 5S in allen Bereichen einer Organisation angewendet werden 5S steht für:

    1. Seiri: Sortiere aus!

    2. Seiton: Stelle ordentlich hin!

    3. Seiso: Säubere!

    4. Seiketsu: Sauberkeit bewahren!

    5. Shitsuke: Selbstdisziplin üben!

    Manche Übersetzungen gehen jedoch auf das A. Deswegen ist das Konzept auch als 5A bekannt 5A steht für:

    1. Aussortieren!

    2. Aufräumen! (Arbeitsmittel ergonomisch anordnen)

    3. Arbeitsplatzsauberkeit!

    4. Anordnung zur Regel machen!

    5. Alle Punkte einhalten und verbessern!

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    Verschwendung passiert durch:

    • Überproduktion (zu große Menge)

    • Bestände (zu viel Materialeinsatz)

    • Transport (zu lange Wege)

    • Wartezeiten (zu viel Zeit)

    • Herstellungsprozess

    • Unnötige Bewegung

    • Auftretende Fehler

    Inzwischen werden oft 2 weitere Arten der Verschwendung diskutiert:

    • Verschwendung durch schlechte Ergonomie (speziell im Hinblick auf Mitarbeiter)

    • Nicht oder falsch genutztes Talent


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    Die Failure Mode and Effects Analysis ist eigentlich ein Verfahren zur Qualitätssicherung von Produktion und Verwaltung. Ihr formales Prinzip wird im Projektmanagement angewandt, um Unwägbarkeiten und Risiken in kalkulierbare Vorgänge zu übersetzen. Dies geschieht mit Hilfe von Tabellen, deren erste Spaltenüberschrift häufig den Vorgang benennt, auf den sich eine Störung bezieht. Ebenso werden Art, Ursache, Eintrittswahrscheinlichkeit und Folgen der möglichen Störung/Unwägbarkeit in separaten Spalten aufgeführt.

    A

    Die ABC-Analyse ist eine einfach zu handhabende Methode der Situationsanalyse zur Schwerpunktbildung und Prioritätenfestsetzung. Mit ihr können Konzentrationsverhältnisse grafisch anschaulich vermittelt werden (Lorenzkurve). Ursprüngliche Anwendung war die Ermittlung von Kenngrößen bei der Einkommensverteilung durch den Amerikaner Lorenz. In der Materialwirtschaft ermittelt die ABC-Analyse den Kostenanteil der verschiedenen Lagerteile an den Lagergesamtkosten. In der Fertigung interessieren die Materialien mit dem höchsten Kostenanteil am Produkt. Im Marketing und Vertrieb gilt es, die wenigen Artikel ausfindig zu machen, die gemeinsam einen hohen Umsatzanteil am Gesamtumsatz erbringen.

    (Quelle: GPM)

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    Erfassung der ("technologischen") Bedingungen für den Projektablauf, Bestimmung von Terminvorgaben und Fristen einschließlich deren Optimierung und Überwachung.

    (Quelle: GPM)

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    Die Ablauforganisation regelt die zeitliche und räumliche Ordnung der betrieblichen Prozesse und Vorgänge. Sie wird ergänzt durch die Aufbauorganisation.

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    Die Fähigkeit, eine Störung, d. h. jegliche Abweichung von einem Standardarbeitsvorgang, rechtzeitig zu erkennen und zu beheben.

    (Quelle: TBM Consulting Group http://www.tbmcg.com/de/about/ terminology.php)

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    Dieses Team wird mit der Lösung von momentanen Einzelproblemen und Sonderaufgaben betraut und arbeitet unter einem zeitlichen Limit. Unter diese Bezeichnung fallen z.B. das Ausführungsteam, das Beurteilungsteam und unter Umständen auch das Projektteam.

    (Quelle: Schneider: Lexikon zu Team und Teamarbeit)

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    Bewertung aller Änderungsanträge, insbesondere wenn sie Projektziele betreffen, Veranlassung und Überwachung der Änderungen im Projektergebnis und in dessen Dokumentation

    (Quelle: GPM)

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    Unter Akzeptanz versteht man die mehr oder weniger zustimmende Einstellung und Haltung eines Individuums oder einer Gruppe zu einem Objekt, Subjekt oder einem sonstigen Sachverhalt.

    (Quelle: GPM)

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    Diese Bezeichnung trifft auf eine Arbeitsgruppe zu, deren Mitglieder sich, von der Hierarchie beeinflusst, den Regeln und Normen an ihrem Arbeitsplatz fügen. Individualität und Selbständigkeit gehen dabei verloren. Das Alibi-Team ist kein wirkliches Team, sondern ein Pseudoteam.

    (Quelle: Schneider: Lexikon zu Team und Teamarbeit)

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    Die Fähigkeit sich mehrdeutigen und verwirrenden Anforderungen zu stellen oder auch mit einer unbekannten Situation fertig zu werden. Das Vermögen trotz größerer Unsicherheiten rationale Entscheidungen zu treffen.  

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    Die Analogiemethode gehört zu den Methoden der Aufwandsschätzung. Dazu findet ein Vergleich des zu schätzenden Projekts mit ähnlichen, abgeschlossenen Projekten statt. Eine Analyse der Abweichungen stellt Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen den Projekten bezüglich der wichtigsten Einflußfaktoren (Projektorganisation, Entwicklungsumgebung, Metriken usw.) fest. Danach erfolgt eine Bewertung dieser bezüglich Aufwand und Produktivität. Die Schätzgenauigkeit hängt davon ab, wie gut man das zu schätzende Projekt kennt (Pflichtenheft) und von der Erfahrung bei der richtigen Auswahl und Einschätzung der Einflußfaktoren in der Abweichungsanalyse. Basis der Analogiemethode sind umfangreiche Erfahrungen mit ähnlichen, abgeschlossenen Projekten.

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    Ein visuelles Signal. Für gewöhnlich ist damit eine kleine Leuchte gemeint, die an einer Maschine angebracht wurde und auf eventuelle Probleme oder Arbeitsstopps aufmerksam macht.

    (Quelle: TBM Consulting Group http://www.tbmcg.com/de/about/ terminology.php)

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    Bei Anordnungsbeziehungen von Vorgängen innerhalb eines Netzplanes kann es vorkommen, dass der Anfang eines Vorgangs vom Beginn seines Vorgängers abhängig ist. Diese Abhängigkeit bezeichnet man mit dem Begriff der Anfangsfolge.

    (Quelle: GPM)

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    Definition nach DIN: Eine Anordnungsbeziehung ist eine quantifizierbare Abhängigkeit zwischen Ereignissen oder Vorgängen.

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    Die Anstoßplanung ist eine Methode der zeitlichen Planung, die im Projektmanagement als Phasenplanung für Projekte angewendet wird. Dabei wird das zu erstellende Produkt von der Entstehung über die Nutzung bis zur Aussonderung in einzelne überprüfbare Abschnitte unterteilt. Diese Planungstechnik umreißt den gesamten Umfang zuerst grob, um anschließend die nächstliegenden Teilabschnitte schrittweise so fein wie möglich zu planen. Um das technische und wirtschaftliche Risiko zu begrenzen, teilt man die Entstehung eines Produktes in definierte Abschnitte mit festgelegten Anfangs- und Endpunkten. Dieses schrittweise Vorgehen erlaubt eine Überprüfung der geleisteten Arbeit und ein Vorausschauen auf Grund der gewonnenen Erfahrung und Ergebnisse zu festgelegten Zeitpunkten. Dieser Planungsprozess ist typisch für Investitionsprojekte wie Anlagenbau, Fabrikbau und in der Bautechnik. Die Ergebnisse einer abgeschlossenen Phase sind die Grundlage für die nächste Phase. Dieses Phasenmodell kommt auch einer Denkweise in Budgeteinheiten entgegen, gefährdet aber auch so manchmal durch ausbleibende Freigaben die Gesamt-Projektzeit.

    (Quelle: GPM)

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    ASP - Application-Service-Provider Software wird über das Internet zur Miete angeboten.

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    Die richtigen, in der richtigen Reihenfolge ausgeführten Arbeitsschritte eines Mitarbeiters.

    (Quelle: TBM Consulting Group http://www.tbmcg.com/de/about/ terminology.php)

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    Definition nach DIN 69902: Das Arbeitsergebnis ist die Menge von Einheiten, die durch die Nutzung und/oder den Verbrauch von Einsatzmitteln erzeugt wird.

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    Ein Arbeitspaket (AP) ist ein Teil des Projektes, der im Projektstrukturplan nicht weiter aufgegliedert ist und auf einer beliebigen Gliederungsebene liegen kann (Definition nach DIN). Das Arbeitspaket ist möglichst als in sich geschlossenes, mit klaren Abgrenzungen und Schnittstellen zu anderen Arbeitspaketen formuliertes Element zu definieren, damit es zur Abarbeitung an eine Organisationseinheit delegiert werden kann. Es bildet das letzte und unterste Element in einem Zweig des Projektstrukturplanes. Bei der weiteren feineren Planung kann das Arbeitspaket in einzelne Vorgänge (Aktivitäten) zerlegt werden. Diese Vorgänge werden jedoch nicht im Projektstrukturplan, sondern in Detailnetz- und Balkenplänen aufgeführt. Die Summe aller Arbeitspakete ergibt das vollständige Bild aller Arbeiten, die zur Erreichung des Projektzieles erledigt werden müssen.

    (Quelle: GPM)

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    Zeit, die innerhalb der Standardarbeit für einen einzelnen Arbeitsschritt zur Verfügung steht.

    (Quelle: TBM Consulting Group http://www.tbmcg.com/de/about/ terminology.php)

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    Application-Service-Provider-Software wird über das Internet zur Miete angeboten.

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    Die Aufbauorganisation dient der

    • Bildung von Stellen und Organisationseinheiten

    • Zuordnung der betrieblichen Aufgaben und Stellen

    • Zuordnung der Sachmitteln zu Stellen

    • Festlegung der Beziehungen zwischen den Stellen (Berichtswege und Informationsflüsse)

    Die Organisation erfolgt nach Kriterien der Zweckmäßigkeit. Neben der klassischen funktionalen Stab-Linien-Organisation, werden heute mehr und mehr Prozeß- und Projektorganisationen gebildet. Das Begriffspaar Aufbauorganisation und Ablauforganisation prägt die deutsche Organisationslehre.

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    Bieten die Aufgaben im Untersuchungsbereich den entscheidenden Ansatzpunkt für das Projekt, ist eine Aufgabengliederung notwendig. Die Analyse wird nach fünf Gliederungspunkten durchgeführt: Verrichtungen, Objekte, Rang, Phase und Zweckbestimmung. Die drei letzten Punkte sind inhaltlich bei jeder Aufgabe zutreffend, daher nur formal angeführt. Welche Verrichtungen an welchen Objekten durchzuführen sind, ist für die Aufgabenanalyse von sachlicher Bedeutung. Die Aufgabengliederung wird angewandt, wenn im Rahmen eines organisatorischen Projektes die Aufgaben eines Arbeitsplatzes oder eines Bereiches systematisch erhoben und dargestellt, die anfallenden Aufgaben im Projekt systematisch erfasst und geplant werden sollen. Eine Aufgabe kann dabei nach den Kriterien Objekt und Verrichtung in einer UND-Gliederung oder einer ODER-Gliederung weiter ausgeführt werden. Dadurch ist eine systematische Erfassung von Teilaufgaben möglich, die nach den üblichen Verfahren der Ist-Analyse (z.B. Dokumentenanalyse, Interview usw.) geschehen kann. Alle Aufgaben müssen systematisch geordnet, vollständig und detailliert festgehalten werden. An Stelle der Kartentechnik und des Rasterblattverfahrens kann die Aufgabenanalyse auch von Softwareprogrammen unterstützt werden. Die einzelnen Aufgaben werden hierarchisch gegliedert und in einem Gliederungsbaum (Strukturbild) veranschaulicht. Diese Technik ist bei allen organisatorischen Fragen des Projektes anwendbar, gibt jedoch nur den Ist-Zustand wieder und bietet keine Lösungsansätze.

    (Quelle: Mehrmann/Wirtz)

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    Auftraggeberbedürfnisse sind:

    • Termingerechte Bereitstellung der vereinbarten Leistung

    • Volle Berücksichtigung der Auftraggeberbedürfnisse bzw. Auftraggeberanforderungen

    • Kundenzufriedenheit

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    Auftragnehmerbedürfnisse sind:

    • Effiziente Abwicklung von Projekten

    • Wahrung von Standards

    • Berücksichtigung übergreifender Aspekte

    • Profitabilität

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    siehe Mengenproportionalität

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    Bestimmung des Zeit- und Einsatzmittelbedarfs für alle Vorgänge/Arbeitspakete als Grundlage für die Planungs- und Steuerungsprozesse im Projekt.

    (Quelle: GPM)

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    Unter Aufwandsschätzung versteht man die Prognose für den Personalkapazitätsbedarf in einem Projekt. Die Qualität der Aufwandsschätzung hängt stark von den zugrundeliegenden Unterlagen z.B. IST-Analyse, Pflichtenheft, Ausschreibungsunterlagen etc. ab. Die Aufwandsschätzung beruht auf 2 Größen Arbeitsmenge und Arbeitsproduktivität.

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    Der Aufwandswert ist eine Kennzahl der Einsatzmittelrechnung. Er beschreibt das Verhältnis von Einsatzmittelaufwand zu Arbeitsergebnis mit folgender Formel:

    Aufwandswert = Einsatzmittelaufwand/Arbeitsergebnis.

    (Quelle: GPM)

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    Die Ausdruck-Kreativität ist die niedrigste Form der Kreativität. Bei dieser Form der Kreativität sind Begabung, Know-how und Orginalität des dargestellten Gedankens unwichtig. Spontane Zeichnungen von Kindern sind typische Beispiele dafür. Siehe auch: Emergentive-Kreativität, Erfinderische-Kreativität, Innovative-Kreativität.

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    Dieser Sonderausschuss wird vom Management meist mit innovativen Aufgaben betraut, für deren Umsetzung eine längere Frist eingeplant ist. Eine solche Ad-hoc-Kommission ist für die Durchführung und Überwachung der vom Management angeordneten Maßnahmen verantwortlich (z.B. Sanierungskommission, Sicherheitsausschuss).

    (Quelle: Schneider: Lexikon zu Team und Teamarbeit)

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    Ein Werk, in dem alle verfügbaren Kapazitäten exakt auf die Nachfrage abgestimmt sind.

    (Quelle: TBM Consulting Group http://www.tbmcg.com/de/about/ terminology.php)

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    Die Zeit, die eine Maschine für die Herstellung einer Einheit benötigt, ausschließlich Laden und Entladen.

    (Quelle: TBM Consulting Group http://www.tbmcg.com/de/about/ terminology.php)

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    Deutsche Entsprechung des japanischen Worts Jidoka. Steht für "menschliche Automatisierung". Dabei wird eine Maschine mit menschlicher Intelligenz ausgestattet, so dass sie bei einem Problem automatisch anhält.

    (Quelle: TBM Consulting Group http://www.tbmcg.com/de/about/ terminology.php)

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    B

    Die Balanced Scorecard ist eine Management-Methode Eine Balanced Scorecard faßt jene Informationen eines Unternehmens zusammen, die für die strategische Entwicklung wirklich wichtig sind. Das Balanced in der Scorecard bedeutet Ausgewogenheit in dreifacher Hinsicht:

    1. in der Darstellung des Unternehmens,

    2. in der Einbeziehung aller wesentlichen Organisationseinheiten,

    3. in der Kommunikation mit allen Mitarbeitern.

    Mit der Balanced Scorecard werden folgende fünf Intentionen verfolgt:

    1. Komplexität des Betriebsgeschehens erfassen und auf für alle Mitarbeiter transparente Teilaspekte reduzieren,

    2. Visionen und daraus abgeleitete strategische Ziele meßbar machen,

    3. Jedem Mitarbeiter diese strategischen Ziele nahebringen,

    4. Strategien im Unternehmensalltag (=> Budget) verankern,

    5. Strategien den sich ändernden Lebensumständen anpassen.

    (Quelle:  Balanced Scorecard - mehr als ein Kennzahlensystem Frieda, Herwig R., Schmidt, Dr. Walter)

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    Die grafische Darstellung des Projektstrukturplanes, die das Projekt auf verschiedenen Ebenen hierarchisch in Teilaufgaben und Arbeitspakete unterteilt, nennt man Baumstruktur. Auf der höchsten und ersten Ebene ist immer die Aufgabe/das Projekt angeführt. Danach folgen auf verschiedenen Ebenen (Zweigen) die Teilaufgaben und Arbeitspakete. Siehe auch: Projektstrukturplan (PSP).

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    Bundesverband Deutscher Unternehmensberater e.V.

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    Die primäre Aufgabe des Behältermanagements besteht darin, den Bedarf und Einsatz von Mehrwegbehältern und Ladungsträgern zu optimieren, um stabile Prozesse und Kosteneinsparungen zu erreichen. Hierfür werden die Behälterströme zwischen Lieferanten, Kunden und Dienstleistern aufeinander abgestimmt. Grundlage für die Optimierung der Mengenströme ist eine fundierte Datengrundlage, welche durch den Einsatz speziell entwickelter Behältermanagement-Software generiert wird. Durch die Kontenverwaltung auf Basis manueller Buchungen und/oder Auto ID RFID Lösungen wird die notwendige Transparenz zur optimalen Steuerung der Behälterströme geschaffen und somit Lagerbestände, Durch-/Umlaufzeiten und Schwund signifikant reduziert.

    (Quelle: www.comepack.com)

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    Definition nach Heib und Daneva: Benchmarking ist ein Managementwerkzeug zur Bestimmung und Abgrenzung von organisationalen Veränderungen. Es ist das kontinuierliche Bewerten von eigenen Unternehmensobjekten durch Vergleich mit Klassenbesten oder mit quantifizierten Standards. Benchmarking zielt auf die Sicherung oder das Zurückgewinnen der eigenen Wettbewerbsfähigkeit eines Unternehmens.

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    Der Berichtsplan bietet eine Übersicht über alle im Rahmen einer Projektabwicklung zu erstellenden Berichte, ihre Form, Erscheinungstermine, Umfang, Ersteller und Empfänger. Die Berichte kann man innerhalb des Planes in auftraggeberorientierte (z.B. Statusbericht) und interne Berichte (z.B. Situationsbericht) untergliedern.

    (Quelle: GPM)

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    Zielgruppenorientierte, bedarfsgerechte Information aller Projektbeteiligten über die Projektprozesse, insbesondere für Steuergremien und Dokumentation.

    (Quelle: GPM)

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    Größter Kostenpunkt, der sich aus allen Werkstoffen, zugelieferten Teilen, Umlaufbeständen und jenen Endprodukten zusammensetzt, die noch nicht an den Kunden weiterverkauft wurden.

    (Quelle: TBM Consulting Group http://www.tbmcg.com/de/about/ terminology.php)

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    Die Beteiligtenanalyse dient der Untersuchung der verschiedenen, im Projekt auftretenden Interessen, Motive, Einstellungen, Verhaltensmuster usw., die damit in die Planung, Zielfindung, Durchführung und Evaluierung von Projekten miteinbezogen werden sollen. Durch Befragung von Schlüsselpersonen, durch Erarbeitung in einer Peer-Group oder anhand strukturierter Fragebögen können die am Projekt mitwirkenden formalen und informellen Gruppen, Institutionen und Personen, sowie deren Bezug zu einander identifiziert werden. Die Visualisierung dieser Charakteristika kann in einer Tabelle, einer Beziehungsmatrix oder als Landkarte erfolgen. Aus der Beteiligtenanalyse lassen sich zusätzliche Projektziele und -aktivitäten, vor allem aber mögliche Folgen für das Projekt ableiten.

    (Quelle: Gabler Management)

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    Ein Beurteilungsteam entscheidet über Personalfragen wie Einstellung, Aufstieg und Gehaltsänderung. Da die Einschätzung eines Kandidaten wegen der Vielfalt der zu berücksichtigenden menschlichen Aspekte ein komplizierter Prozess ist, wird die Entscheidung einem homogenen Ad-hoc-Team übertragen, dessen Gesamturteil (Zusammenstellung aller Einzelaussagen) objektiver und aussagekräftiger ist, als die Meinung eines Einzelprüfers.

    (Quelle: Schneider: Lexikon zu Team und Teamarbeit)

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    Eine Bezugskonfiguration spiegelt alle technischen Unterlagen eines Produktes und damit dessen Konfiguration zu einem bestimmten Zeitpunkt wieder. Sie ist wesentliches Element der Konfigurationsbestimmung und bildet die Basis für weitere Tätigkeiten (z.B. Termin- und Kostenbestimmung etc.).

    (Quelle: GPM)

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    Die Black-Box-Methode (Methode des Schwarzen Kastens) dient dazu, die Komplexität von Systemen überschaubar zu machen. Man betrachtet das System als Schwarzen Kasten, indem man seine innere Struktur zunächst außer acht lässt. Der Regelmechanismus innerhalb des betrachteten Gegenstandes wird als Black-Box in das Gesamtsystem eingebaut, sofern man seine Funktionsweise nicht kennt oder diese undurchsichtig ist. Durch die Betrachtung der logischen und statistischen Beziehungen zwischen den Eingangsinformationen (Input) und den Ausgabegrößen (Output) versucht man Schlüsse auf die undurchsichtige oder unsichtbare Regelung innerhalb des Schwarzen Kastens zu ziehen. Dies führt zu einer Reduktion der vielfältigen denkbaren Verhaltensweisen auf eine geringe Auswahl.

    (Quelle: GPM)

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    Arbeitsbereiche oder -stationen in der Fertigung, die den Produktionsdurchsatz mindern.

    (Quelle: TBM Consulting Group http://www.tbmcg.com/de/about/ terminology.php)

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    Als Geschäftsprozessmanagement bezeichnet man das aktive Betreiben eines Geschäftsprozessmodells, d.h. das ganzheitliche Managen aller im Unternehmen ablaufenden Prozesse, inklusive der Betrachtung der Schnittstellen nach außen (z.B. zu Lieferanten, Outsourcern, Kunden). Dazu gehören alle prozessualen, organisatorischen und steuernden Aspekte in Bezug auf die Geschäftsprozesse. Folgt man dieser Definition, wird sehr schnell klar, dass BPM mehr ist als nur die Beschreibung von Geschäftsprozessen in einer wie auch immer gearteten Art und Weise. Siehe auch: Business-Process-Management Geschäftsprozessmanagement.

     (Quelle: dms-akademie.com)

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    Ein von dem Amerikaner Alex Osborne entwickeltes Verfahren der Ideenfindung und kreative Probelemlösungstechnik in Gruppen von 8 bis 15 Teilnehmern. Ohne Kritik oder Kommentierung werden in einer begrenzten Zeit (15-20 Min.) spontan möglichst viele neue Vorschläge zu einem bestimmten Problem abgegeben. 

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    Brainwriting oder auch 635-Methode wurde von Bernd Rohrbach entwickelt. Diese Methode basiert auf der Erkenntnis, daß Lösungsvorschläge immer dann besonders erfolgreich sind, wenn andere Teilnehmer sie aufgreifen und weiterentwickeln. Die Regeln sind: Man nimmt z.B. eine Gruppe von 6 Teilnehmern, die auf einem vorbereiteten Formular, auf dem das Problem beschrieben ist, 3 Ideen in je einer Spalte aufschreiben (3 Ideen pro Teilnehmer und Blatt). Danach wird das Blatt an den linken Nachbarn weitergegeben, der wieder 3 Ideen aufschreibt, die z.B. assoziativ oder logisch systematisch auf denen auf dem Blatt vorhandenen Ideen aufbaut. Dies wird genau 5 mal wiederholt. Anschließend erfolgt eine Auswertung der Ideen. Die Vorgehensweise bei der Auswertung kann so wie beim Brainstorming sein.

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    Stationen oder Prozesse, die die Produktionsleistung des gesamten Systems mindern.

    (Quelle: TBM Consulting Group http://www.tbmcg.com/de/about/terminology.php)

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    "Schwarzes Brett", auf dem Anrufer ihre Nachrichten hinterlassen. Landen etwa Kundenanfragen auf einem Bulletin Board, können sie von mehreren Personen gelesen werden, bis der zuständige Mitarbeiter sie beantwortet und entfernt. Die wiederholte Bearbeitung gleichartiger Anfragen wird damit vermieden.

    (Quelle: Report Wissensmanagement: Wie deutsche Firmen ihr Wissen profitabel machen Herausgeber: Prof. Dr. C.H. Antoni, Dr. Ing. T. Sommerlatte)

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    Als Geschäftsprozessmanagement bezeichnet man das aktive Betreiben eines Geschäftsprozessmodells, d.h. das ganzheitliche Managen aller im Unternehmen ablaufenden Prozesse, inklusive der Betrachtung der Schnittstellen nach außen (z.B. zu Lieferanten, Outsourcern, Kunden). Dazu gehören alle prozessualen, organisatorischen und steuernden Aspekte in Bezug auf die Geschäftsprozesse. Folgt man dieser Definition, wird sehr schnell klar, dass BPM mehr ist als nur die Beschreibung von Geschäftsprozessen in einer wie auch immer gearteten Art und Weise. Siehe auch: Geschäftsprozessmanagement.

    (Quelle: dms-akademie.com) 

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    C     

    Dieser Begriff fällt in den Bereich des Projekt- Controlling und bezeichnet die Ermittlung des Finanzierungsverlaufes eines Projekts. Man setzt einen Betrachtungszeitraum an, innerhalb dessen der finanzwirtschaftlich erbrachte Überschuss der Betriebstätigkeit/des Projektes anhand der Kennzahl Cash Flow zum Ausdruck gebracht wird. Daraus ist ersichtlich, welche finanziellen Mittel dem Unternehmen während des laufenden Umsatzprozesses zur Bestreitung der Tilgungszahlungen, Investitionsausgaben usw. zur Verfügung gestanden haben, wobei die laufenden Betriebsausgaben bereits innerhalb des Cash Flow abgezogen wurden. Der Controller muss sich darüber im klaren sein, dass die Kennzahl Cash Flow nur die während einer Periode zu- und abgeflossenen Finanzmittel widerspiegelt, nicht das am Bilanzstichtag verfügbare Kapital.

    (Quelle: Mehrmann/Wirtz)

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    siehe Critical Chain Project Management

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    Anordnung der Maschinen nach dem eigentlichen Prozessablauf. Die Maschinenarbeiter halten sich in der Zelle auf und das Material wird ihnen von außen in die Zelle gereicht.

    (Quelle: TBM Consulting Group http://www.tbmcg.com/de/about/ terminology.php)

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    Beschreibt eine Arbeitszelle, in der die Teile von den Maschinen automatisch entladen werden, so dass sich die Maschinenarbeiter nur zu bedienen brauchen und ohne zu warten an der nächsten Maschine weiterarbeiten können. Japanisch für Laden-laden.

    (Quelle: TBM Consulting Group http://www.tbmcg.com/de/about/ terminology.php)

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    Ein Mitarbeiter, dessen Aufgabe es ist, vom Ist-Zustand, d. h. der Losfertigung mit den zugehörigen Wartezeiten, wegzukommen, um einen neuen Idealstatus zu erreichen: Lean Manufacturing. Jemand, der im Unternehmen den Kulturwandel anführt.

    (Quelle: TBM Consulting Group http://www.tbmcg.com/de/about/ terminology.php)

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    Auch Transformationsmanagement. Bezeichnet die systematische Planung, Steuerung und Kontrolle von größeren Veränderungen in Organisationen. Das Change-management stellt oft hohe Anforderungen an die interne Kommunikation und die bewältigung von Widerständen.

    (Quelle: VDI Nachrichten Nr. 41)

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    Weiterentwicklung des Call und Service-Centers. CICs integrieren Kundenservice, Support, Beschwerdenmanagement, Outbound Sales, Marketingaktivitäten und Vertriebssteuerung.

    (Quelle: Reinhold Rapp: Customer Relationship Management Campus 2000)

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    Claim-Management auch Nachforderungsmanagement. Erfassung aller nachforderungsrelevanten Daten, deren juristische und wirtschaftliche Bewertung und Aufbau bzw. Abwehr von Nachforderungen.
    Nachforderungsmanagement umfasst das Sammeln, Sichern und Geltendmachen oder Abwehren von Nachforderungen aus Vertragsabweichungen oder -änderungen. (DIN 69 904)

    (Quelle:GPM)
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    Bei dieser Methode der Ideenfindung legt der Projektleiter oder der Controller ein Note Book an, in dem er die Problemstellung auf etwa zwei Seiten ausführt. Danach erstellt er eine Liste von Personen, die das Note Book in der erwünschten Reihenfolge erhalten sollen. Jeder Bearbeiter trägt dann seine Lösungsvorschläge und Statements in das Note Book ein und reicht es der Personenliste entsprechend weiter.

    (Quelle: Mehrmann/Wirtz)

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    Zusammenwirken von Computer- und Telefontechnologie zur Produktion neuer Dienste. Z.B. automatische Anrufverteilung (Automatic-Call-Distribution ACD) oder Stimmerkennung (Voice-Recognition)

    (Quelle: Reinhold Rapp: Customer Relationship Management Campus 2000)

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    Stationen oder Prozesse, die die Produktionsleistung des gesamten Systems mindern.

    (Quelle:TBM Consulting Group http://www.tbmcg.com/de/about/ terminology.php)

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    Das Engagement, Produkte, Rahmenbedingungen am Arbeitsplatz und Firmenansehen Tag für Tag zu verbessern.

    (Quelle: TBM Consulting Group http://www.tbmcg.com/de/about/ terminology.php)

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    Controlling kommt aus dem Englischen und heißt steuern. Man versteht darunter eine ergebnisorientierte, zukunftsgerichtete Unternehmenssteuerung, die auf einem den spezifischen Erfordernissen angepaßten Berichtssystems basiert.

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    Das Critical-Chain-ProjectManagement (CCPM) ist eine auf der Theory of Constraints (ToC) basierende Projektmanagement-Methode, welche versucht, schädliches Multitasking zu vermeiden, d.h. WiP (Work in Progress) wird so gering wie möglich gehalten und in einer Multi-Projekt-Umgebung werden alle Projekte so gestaffelt, daß der zuvor identifizierte Engpaß des Gesamtsystems optimal ausgenutzt wird.

    Eine Besonderheit des CCPM ist das Puffermanagement, welches sich an der sog. Kritischen Kette ausrichtet Puffer sind wesentlich kleiner als im klassischen Pojektmanagement und sitzen als großer Block am Ende eines Projekts bzw. als kleinere Blöcke vor den jeweiligen Einsätzen der Engpaß-Ressource, damit diese möglichst niemals warten muß mit dem Beginn ihrer Arbeit und optimal ausgelastet ist. Dadurch wird eine hohe Termintreue erreicht, angeblich von 95% trotz Verkürzung der Projektlaufzeiten um 25%. CCPM ist in seinen Grundprinzipien denen von Scrum ähnlich, weshalb diese Methoden auch gut miteinander kombinierbar sind.  

    (Quelle: Alexander Kriegisch, Scrum-Master.de Siehe auch: Wikipedia - CCPM "Scrum und CCPM - zwei Erfolgsmodelle mit gemeinsamen Wurzeln")

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    Die Critical Path Method (CPM) basiert auf einem Vorgangspfeil-Netzplan (VPN) und ähnelt stark einem Balkendiagramm, weshalb sie auch für Nichtfachleute zu empfehlen ist. 1957 in den USA gemeinsam von den Firmen E.I. Du Pont und Remington entwickelt gilt sie als erste Netzplan-Methode. Sie dient in erster Linie der Ermittlung des kritischen Weges, auf dem die Ereignisse / Vorgänge so angeordnet sind, dass die gesamte Zeitspanne zwischen frühester und spätester Lage eines Ereignisses / Vorgangs (Pufferzeit) minimal ausfällt. Somit kann man Überwachungsmaßnahmen vorwiegend auf diese Aktivitäten konzentrieren und einen sicheren Projektablauf gewährleisten.

    (Quelle: Mehrmann/Wirtz)

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    Customer Relationsship Management Das Management von Kundenbeziehungen.

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    Zusammenwirken von Computer- und Telefontechnologie zur Produktion neuer Dienste. Z.B. automatische Anrufverteilung (Automatic-Call-Distribution ACD) oder Stimmerkennung (Voice-Recognition).

    (Quelle: Reinhold Rapp: Customer Relationship Management Campus 2000)

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    Weiterentwicklung des Call und Service-Centers. CICs integrieren Kundenservice, Support, Beschwerdenmanagement, Outbound Sales, Marketingaktivitäten und Vertriebssteuerung.

    (Quelle: Reinhold Rapp: Customer Relationship Management Campus 2000)

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    Customer Relationsship Management: Das Management von Kundenbeziehungen.

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    Maßgeschneiderte Anpassung der Produkte und Leistungen an die Kundenerwartung. Ziel ist, durch die personalisierte Bereitstellung die Beziehung zum Kunden auszubauen.

    (Quelle: Reinhold Rapp: Customer Relationship Management Campus 2000)

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    Die Zeit, die ein Maschinenarbeiter benötigt, um eine Arbeit vollständig auszuführen. Normalerweise die Zeit, bis der Zyklus wieder von vorne beginnt. Siehe Mitarbeiterzykluszeit, Maschinenzykluszeit.

    (Quelle: TBM Consulting Group http://www.tbmcg.com/de/about/ terminology.php)

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    D

    Im Idealfall zentrale Sammel- und Verteilerstelle für Information. Auf einer zentralen Plattform werden Datenquellen zusammengeführt, in einer für die Datenanalyse geeigneten Form aufbereitet und für die Anwender verfügbar gemacht. Sucht ein Mitarbeiter eine bestimmte Information, definiert er Kriterien, nach denen Agents den Datenpool durchstöbern. Das Ergebnis kann an Drucker, E-Mail oder Handy weitergeleitet werden.

    (Quelle: Report Wissensmanagement: Wie deutsche Firmen ihr Wissen profitabel machen. Herausgeber: Prof. Dr. C.H. Antoni, Dr. Ing. T. Sommerlatte)

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    Definition nach DIN: Die Dauer ist die Zeitspanne vom Anfang bis zum Ende eines Vorgangs.

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    Unter Delegationsprinzip versteht man das Übertragen von Selbständigkeit für Handeln und Entscheiden in einem bestimmten Bereich. Echte Delegation ist nur dann möglich, wenn Verantwortung übertragen und Selbständigkeit vorhanden ist, anderenfalls handelt es sich nur um eine Anweisung. Vorteile entstehen durch:

    • Mitarbeiterentwicklung

    • Mitarbeiterfähigkeiten nutzen

    • Produktivitätssteigerung durch Zufriedenheit der Mitarbeiter

    • Motivationssteigerung

    • Entlastung der Führungskraft

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    Diese Prognose-Methode basiert auf der Annahme, dass ein komplexes Problem von mehreren Experten besser analysiert und gelöst werden kann als von einem einzelnen. Die Delphi-Technik sieht vor, zehn bis zwanzig Fachleute mit Hilfe standardisierter Fragebögen unabhängig voneinander mit einem Problem zu konfrontieren und ihre Meinungen einzuholen. Diese Befragung zieht sich über mehrere Runden (meistens drei bis vier) hin, weswegen dieses Verfahren sehr zeitaufwendig ist. Dabei gibt jeder Experte separat und anonym seine Einschätzung so oft ab, bis sich eine modifizierte, hinreichend homogene Gruppenmeinung (Delphi-Urteil) erkennen lässt. Im Gegensatz zum kreativitätsorientierten Brainstorming ist die Delphi-Methode auf die Reduktion einer Einzelmeinung zu einer Gruppeneinschätzung ausgerichtet.

    (Quelle: Mehrmann/Wirtz, Gabler Management, GPM)

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    Der Dialog ist eine Wechselbeziehung zum Beispiel zwischen:

    • Mensch-Mensch

    • Mensch-Maschine

    • Maschine-Maschine

    Beim Dialog wird eine direkte Reaktion erzeugt, so dass bei Unklarheiten sofort Rückfragen möglich sind.

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    Dialogfähigkeit ist die Fähigkeit seine eigenen Standpunkte und Ideen überzeugend zu vertreten und darzulegen. Sowie die tolerante Haltung gegenüber Meinungen, Standpunkte und Eigenarten Anderer und die Fähigkeit der sachlichen Auseinandersetzung mit diesen.

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    Deutsches Institut für Normung e.V. Monopolstelle für Normung in der Deutschen Industrie.

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    Diviserty (deutsch: Vielfalt) ist ein Konzept der Unternehmensführung, Unterschiedlichkeiten der Mitarbeiter nicht nur zu tolerieren, sondern zu fördern. Es wird auf allen Ebenen das Wertschätzen und Nutzen der individuellen Unterschiede jedes einzelnen Mitarbeiters genutzt. Diversity ist ein Konzept, die Vielfalt der Kulturen und heterogene Altersstrukturen im Unternehmen zu fördern und zu nutzen.

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    (Diviserty = deutsch: Vielfalt) Diversity-Management ist eine Unternehmensphilosophie, die auf die Vielfalt in der Belegschaft zielt. Es ist die zielgerichtete Integration von Mitarbeitern verschiedener Geschlechter, Hautfarben, Sprachen, Nationalitäten und Religionen und dient der Nutzung der unterschiedlichen Talente und eines gemeinsamen Verständnisses.

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    Systematische Zusammenstellung von Informationen über das Projektergebnis (Bestandsunterlagen, Nutzer-/Betreiberdokumentation) und seinen Entstehungsprozess (Entwicklerdokumentation).

    (Quelle: GPM)

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    Systeme, die Wissen erfassen und speichern, das durch die Büroautomatisierung größtenteils bereits in elektronischer Form vorliegt. Besondere Verfahren des "information retrieval" erlauben es, in größeren Dokumentenbeständen sowohl gezielt zu suchen als auch strukturiert zu stöbern.

    (Quelle: Report Wissensmanagement: Wie deutsche Firmen ihr Wissen profitabel machen. Herausgeber: Prof. Dr. C.H. Antoni, Dr. Ing. T. Sommerlatte)

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    Alle Vorgänge, Arbeitspakete, Teilaufgaben und Ereignisse mit ihren jeweiligen Planterminen werden zu einem Durchführungsplan vereinigt, der nach allen üblichen Abstimmungs- und Genehmigungsprozessen die gesetzliche Basis für die Durchführung des Projektes bildet. Er muss als Vorgabe allen am Projekt beteiligten Personen ganz oder bei zu großem Umfang in jeweils zutreffenden Teilen geläufig sein. Aus diesem Durchführungsplan sollte man die weiteren Planungsunterlagen des Projektes entwickeln, z.B. die zeitbezogenen Kosten-, Ausgaben- und Finanzierungsunterlagen sowie die Einsatzmittelplanung.

    (Quelle: GPM)

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    Die Zeit, die für die Herstellung eines einzelnen Produkts benötigt wird, angefangen vom Kundenauftrag bis hin zur Lieferung.

    (Quelle: TBM Consulting Group http://www.tbmcg.com/de/about/ terminology.php)

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    Das Tempo, mit dem das gesamte System Geld hervorbringt.

    (Quelle: TBM Consulting Group http://www.tbmcg.com/de/about/ terminology.php)

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    E

    E-Collaboration-Tools stellen eine Internetbasierte Plattform für Gruppenarbeit dar. Die Software bietet in der Regel Teamfunktionen an, die die gemeinsame Arbeit erleichtern. Features für die Projektplanung, -steuerung und -überwachung sind häufig in den Lösungen enthalten. Darüber hinaus ermöglichen E-Collaboration-Tools die zentrale Ablage und Verwaltung von Dokumenten sowie die gemeinsame Dokumentbearbeitung mit Versionierungs- und Freigabefunktionen. Damit die gemeinsamen abgelegten Informationen wieder gefunden werden können, sind Suchfunktionen Standard. Hinzu kommen klassische Groupware-Funktionalitäten wie Messaging, eine gemeinsame Kalenderführung und Terminplanung. Als weitere Features gehören moderierte und unmoderierte Diskussionsforen, E-Conferencing und e-Learning dazu.

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    Die Reduktion der Rüstarbeiten auf einen einzigen Arbeitsschritt.

    (Quelle: TBM Consulting Group http://www.tbmcg.com/de/about/terminology.php)

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    Definition nach DIN: Einsatzmittel sind Personal und Sachmittel, die zur Durchführung von Vorgängen, Arbeitspaketen oder Projekten benötigt werden.

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    Definition nach DIN: Der Einsatzmittel-Bestand ist die Anzahl der zu einem Zeitpunkt vorhandenen Einsatzmittel einer oder mehrerer Einsatzmittelarten.

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    Definition nach DIN: Die Einsatzmittelart ist die Gesamtheit von Einsatzmitteln, die nach bestimmten allen gemeinsamen Merkmalen zusammengefasst sind, wie z.B. stoffliche Merkmale (z.B. Werkstoffart), technische Merkmale (z.B. Testanlage), funktionale Merkmale (z.B. Eigenschaften), berufliche Qualifikation (z.B. Programmierer, Schlosser).

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    Definition nach DIN 69902: Der Einsatzmittelaufwand ist der Gesamtaufwand einer Einsatzmittelart, dessen zeitliche Lage der Nutzung noch nicht festgelegt ist.

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    Definition nach DIN: Der Einsatzmittelbedarf ist die Menge von Einsatzmitteln, die zur Erzielung des Arbeitsergebnisses zu einem bestimmten Zeitpunkt oder innerhalb eines Zeitraumes erforderlich ist.

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    Definition nach DIN 69902: Das Einsatzmittelleistungsvermögen ist die Menge von Einheiten, die durch die Nutzung oder den Verbrauch eines Einsatzmittels in einer Zeiteinheit erzeugt werden kann (z.B. ein Bagger kann in einer Stunde 100 cbm ausheben).

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    Ermittlung der benötigten Einsatzmittel (Ressourcen) und deren Zuordnung für das Gesamtprojekt und die einzelnen Vorgänge, deren effektive Einsatzsteuerung und Kontrolle.

    (Quelle: GPM)

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    Umrüsten einer Maschine in weniger als 10 Minuten: es gilt die Zeit zwischen dem letzten guten Teil einer Serie bis zum ersten guten Teil der nächsten Serie. Synonym: "Einstellige Rüstzeit".

    (Quelle: TBM Consulting Group http://www.tbmcg.com/de/about/ terminology.php)

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    Ein Fertigungskonzept, bei dem jeweils nur ein Teil von einer zur nächsten Arbeitsstation wandert, ohne dass sich dazwischen Bestände bilden können.

    (Quelle: TBM Consulting Group http://www.tbmcg.com/de/about/ terminology.php)

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    Zeit, die innerhalb der Standardarbeit für einen einzelnen Arbeitsschritt zur Verfügung steht.

    (Quelle: TBM Consulting Group http://www.tbmcg.com/de/about/ terminology.php)

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    Emergentive (sich hervortuende) Kreativität ist die höchste Form der Kreativität. Aus eigenen Erfahrungen und Erkenntnissen wird etwas Neues, etwas Aussergewöhnliches geschaffen. Siehe auch: Innovative-Kreativität, Ausdruck-Kreativität, Erfinderische-Kreativität.

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    Eine Endfolge ist eine mögliche Anordnungsbeziehung zwischen Vorgängen innerhalb eines Netzplanes. Sie liegt vor, wenn das Ende eines Vorgangs vom Ende seines Vorgängers abhängig ist (Definition nach DIN).

    (Quelle: GPM)

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    Engineering ist ein aus dem amerikanischen Sprachgebrauch übernommenes Wort und beschreibt ursprünglich die gesamten Tätigkeiten eines klassischen Ingenieurs, wurde dann aber auch auf andere Bereiche übertragen wie z.B. Software-Engineering, Information-Engineering und Business-Engineering.

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    Arbeitsbereiche oder -stationen in der Fertigung, die den Produktionsdurchsatz mindern.

    (Quelle: TBM Consulting Group http://www.tbmcg.com/de/about/ terminology.php)

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    Siehe Theory of Constraints

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    Prozesse, Software und Tools zur Unterstützung des Marketingsprozesses. EMA umfasst z.B. die Adressengenerierung, die Kampagnenausführung, aber auch Prognose- und Planungsfunktionen.

    (Quelle: Reinhold Rapp: Customer Relationship Management Campus 2000)

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    Siehe Lenkungsausschuss

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    Bei einem Entscheidungsbaum bildet die mögliche oder bereits eingetretene Ausgangssituation eines Projektes den Anfangspunkt der Entscheidungsfindung. Zu dieser sind verschiedene Handlungsalternativen vorstellbar, die unterschiedliche Konsequenzen nach sich ziehen. Daraus kann man nun Folgesituationen ableiten, die neue Ansatzpunkte für weitere Handlungsalternativen darstellen. Um den Entscheidungsbaum nicht ins Unendliche wachsen zu lassen, bestimmt man einen Zeithorizont oder eine Anzahl von Stufen als Abbruchkriterium, da die Eintrittswahrscheinlichkeit der betrachteten Situationen mit Zunahme dieser beiden Komponenten sinkt. Nur bei übersichtlichen Szenarien und voneinander abhängigen Alternativen/Situationen sollte ein Entscheidungsbaum eingesetzt werden.

    (Quelle: Gabler Management)

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    Eine Entscheidungsmatrix stellt eine Beziehung zwischen allen möglichen Situationen eines Projektes und den dazu vorgeschlagenen Handlungsalternativen her. Die Kopfzeile der Matrix beinhaltet die relevanten Situationen, die Kopfspalte listet die Lösungsalternativen auf, wobei natürlich unpassende Kombinationen ausgeschlossen werden. Die Zellen innerhalb der Matrix bieten nun abgewogene Konsequenzen an, die für jede einzelne Situation den Ausgangspunkt einer Bewertung und hierarchischen Gliederung ihrer Handlungsalternativen bilden. Dieses Vorgehen bei einer Entscheidungsfindung ist angebracht, wenn die verschiedenen Szenarien überschaubar und die Alternativen gleichberechtigt sind.

    (Quelle: Gabler Management)

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    Ein Entscheidungsteam besteht aus Mitgliedern der Unternehmensleitung und den betreffenden Bereichs-leitern. Ihre Aufgabe ist die Formulierung der Problemstellung, Termine festzusetzen und Alternativen zur Problemlösung zu diskutieren. Es kann über die zu realisierende Lösungsalternative entscheiden.

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    Ein Ereignis ist ein Ablaufelement, das das Eintreten eines bestimmten Zustandes beschreibt (Definition nach DIN 69900). Es hat demnach keine zeitliche Ausdehnung, im Gegensatz zu dem Zustand, den es hervorruft. Für ein Projekt ist jedoch der Eintrittszeitpunkt des Ereignisses und somit das Erreichen eines Zustandes von Wichtigkeit.

    (Quelle: GPM)

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    Definition nach DIN: Der EKN ist ein Netzplan nach einem Verfahren, bei dem überwiegend Ereignisse beschrieben und durch Knoten dargestellt werden.

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    Definition nach DIN: Der EON ist ein Netzplan, der ausschließlich durch die Beschreibung von Ereignissen gekennzeichnet ist (unabhängig von der Darstellungsform).

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    Erfinderische Kreativität ist das Vermögen zwischen zwei verschiedenen Dingen die Artverwandtschaft zu erkennen und daraus Neues zu gestalten. Dies führt zwar nicht zu technologischen Durchbrüchen, schafft aber neue Anwendungsmöglichkeiten bekannter Prinzipien. Siehe auch: Ausdruck-Kreativität, Produktive-Kreativität, Innovative-Kreativität.

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    Definition nach DIN 69900: Eine Ersatzanordnungsbeziehung ist eine Anordnungsbeziehung zwischen zwei Ereignissen, welche die bei der Netzplanverdichtung nicht mehr ausgewiesenen Wege repräsentiert.

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    Definition nach DIN 69900: Ein Ersatzvorgang ist ein Vorgang, der die zwischen zwei bestimmten Knoten ersetzten Vorgänge repräsentiert.

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    Bei diesem speziellen Verfahren zur Projektkostenvorhersage werden die angefallenen Kosten eines Projektes zu den neu geschätzten (Estimate To Completion) der noch zu erbringenden Leistungen addiert. Die Schätzung basiert dabei auf Erkenntnissen, die erst während des Projektverlaufes gewonnen werden, z.B. auf Grund erforderlicher Änderungen. Die Summe beider Kostenfaktoren (angefallene Kosten + Schätzkosten) stellt die wahrscheinliche Höhe der Gesamtkosten des Projektes dar (Estimate At Completion).

    (Quelle: GPM)

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    Der Evolutionismus fordert darüber hinaus, das überkommene lineare Ursache-Wirkungs-Prinzip um folgende Ansätze zu erweitern: Ansatz der Selbstreferenz, Selbstorganisation, Ultrastabilität, Rückwirkungen bzw. Wechselwirkungen, zirkuläre Kausalität (kybernetischer Ansatz), Polykausalität (mehrdimensionaler Ansatz), Zufallsvariabilität (stochastischer Ansatz), Dynamik (Prozeß-Ansatz, Einbeziehung der Vorursachen/Nachwirkungen).

    (Quelle: GPM)

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    Expansionismus besagt, dass jedes Betrachtungsobjekt nicht als solches gesehen werden darf, sondern als Teil eines nächsthöheren Ganzen.

    (Quelle: GPM)

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    Einzelne Handgriffe beim Werkzeugwechsel, die auch während des Maschinenzyklus unter sicheren Bedingungen ausgeführt werden können.

    (Quelle: TBM Consulting Group http://www.tbmcg.com/de/about/terminology.php)

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    Einzelne Handgriffe beim Werkzeugwechsel, die auch während des Maschinenzyklus unter sicheren Bedingungen ausgeführt werden können.

    (Quelle: TBM Consulting Group http://www.tbmcg.com/de/about/terminology.php)

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    F

    Von Face-to-face-Kommunikation spricht man, wenn die Mitarbeiter untereinander die neuesten Informationen und Daten eines Projektes oder einer Aufgabe in Gesprächen austauschen, die keinen offiziellen Charakter haben.

    (Quelle: GPM)

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    Eine Fachbesprechung findet zwischen den Mitarbeitern eines Unternehmens, die mit der fachlichen Ausführung der Projektaufgaben betraut sind und Teilnehmern anderer Institutionen bei Bedarf statt. Sie regelt die Verteilung der Fachaufgaben eines Teilprojektes unter den Verantwortlichen.

    (Quelle: GPM)

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    Die Failure Mode and Effects Analysis ist eigentlich ein Verfahren zur Qualitätssicherung von Produktion und Verwaltung. Ihr formales Prinzip wird im Projektmanagement angewandt, um Unwägbarkeiten und Risiken in kalkulierbare Vorgänge zu übersetzen. Dies geschieht mit Hilfe von Tabellen, deren erste Spaltenüberschrift häufig den Vorgang benennt, auf den sich eine Störung bezieht. Ebenso werden Art, Ursache, Eintrittswahrscheinlichkeit und Folgen der möglichen Störung/Unwägbarkeit in separaten Spalten aufgeführt.

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    Definition nach DIN 69900: Der Feinnetzplan ist ein Netzplan, dessen Struktur einen Einblick in viele Details des Projektablaufs zulässt. Er wird aus dem Rahmennetzplan erarbeitet, indem man die grob ausgeführten Ereignisse, Vorgänge bzw. deren Anordnungsbeziehungen unter Beibehaltung der Ablaufstruktur dadurch vermehrt, dass z.B. mehrere Vorgänge des Grobnetzplanes anhand eines Teilnetzplanes verfeinert werden. Dabei berücksichtigt man zunächst die frühen Vorgänge, im Projektverlauf dann die späten. Ein Feinnetzplan kann den Rahmennetzplan ersetzen oder ergänzen. Im letzteren Fall müssen die beiden Pläne auch während des Projektes aufeinander abgestimmt werden.

    (Quelle: GPM)

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    Definition nach DIN: Der Fertigstellungsgrad bezeichnet das Verhältnis der zu einem Stichtag erbrachten Leistung zur Gesamtleistung eines Vorganges oder eines Projektes.

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    Diese Methode der Aufwandsschätzung ist sehr ungenau. Der Arbeitswert eines Arbeitspaketes wird in Abhängigkeit zum geschätzten Fertigstellungsgrades festgelegt. Dabei fließen viele subjektive Faktoren der am Projekt Mitwirkenden ein.

    (Quelle: Mehrmann/Wirtz)

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    Der Fertigstellungsstand ist die zu einem Zeitpunkt geplante oder erbrachte Leistung, wobei dieser Leistungsbegriff von dem der Einsatzmittelrechnung unterschieden werden muss (s. Leistung).

    (Quelle: GPM)

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    Definition nach DIN: Der Fertigstellungswert bezeichnet die dem Fertigstellungsgrad entsprechenden Kosten eines Vorgangs oder Projektes.

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    siehe Ishikawa-Diagramm.

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    Ein Forschungs- und Entwicklungsprojekt beinhaltet geistig-kreative und experimentelle Arbeiten, durch die man neue, noch nicht verfügbare Erkenntnisse erlangen will. Die Projektziele dieser Projektart überschreiten bewusst den bisherigen Forschungsstand von Wissenschaft und Technik. Zu solchen Projekten zählt z.B. die Entwicklung neuer Produkte oder das Entwerfen einer neuen Software etc.

    (Quelle: Mehrmann/Wirtz, GPM)

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    Definition nach DIN: Die Freie Pufferzeit ist die Zeitspanne, um die ein Ereignis bzw. Vorgang gegenüber seiner frühesten Lage verschoben werden kann, ohne die früheste Lage anderer Ereignisse bzw. Vorgänge zu beeinflussen.

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    Definition nach DIN: Die Freie Rückwärtspufferzeit ist die Zeitspanne, um die ein Ereignis bzw. Vorgang gegenüber seiner spätesten Lage verschoben werden kann, ohne dass die späteste Lage anderer Ereignisse bzw. Vorgänge beeinflusst wird.

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    Bei einem freien Interview gibt es keinen vorgeschriebenen Fragenkatalog, der die Reihenfolge, die Themen oder die Formulierung der Fragen festlegt. Der Interviewer, für den eine gute Qualifikation Voraussetzung ist, kann mit Blick auf das Untersuchungsziel das Gespräch leiten und auf die befragte Person eingehen. Ein freies Interview verläuft üblicherweise offen, flexibel und lebendig, jedoch dauert es sehr lange und ist deshalb eine kostenintensive Angelegenheit. Zudem hängen solche Befragungen meist von einem oder wenigen Interviewern ab, sind schwer auszuwerten und werden vom Interviewer und seinem Gegenüber stark beeinflusst, so dass die Objektivität nicht immer gewahrt bleibt. Der Einsatz freier Interviews kann während einer Explorationsphase angebracht sein, um einen Überblick über den Untersuchungsgegenstand zu gewinnen.

    (Quelle: Mehrmann/Wirtz)

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    Diese menschliche Eigenschaft ermöglicht einer Person, scheinbar aussichtslose Situationen, schwere Enttäuschungen und Rückschläge zu bewältigen, sowie auf eine wiederkehrende oder schockartige Frustration in einsichtiger Form zu reagieren. Frustrationstoleranz kann durch gezieltes Training gefördert werden.

    (Quelle: Schneider: Lexikon zu Team und Teamarbeit)

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    Führen bedeutet das Steuern von Zusammenarbeit, sozialem Handeln und das Schaffen von optimalen Motivationsbedingungen.

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    Führung ist als zielbezogene Verhaltensbeeinflussung von Mitarbeitern zu verstehen. Der Projektleiter ist dafür verantwortlich, dass die ihm und seinen Projektmitarbeitern übertragene Aufgabe erledigt bzw. das gesetzte Ziel erreicht wird.

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    Dieses Führungskonzept sieht vor, dass die unterschiedlichen Führungsaufgaben eines Teams von zwei Personen, einem Beziehungs- und einem Aufgabenspezialisten, übernommen werden. Somit soll das permanente Gleichgewicht zwischen innerem Zusammenhalt der Arbeitsgruppe und ihrer Leistung aufrechterhalten werden.

    (Quelle: Schneider: Lexikon zu Team und Teamarbeit)

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    Führungsgrundsätze sind die schriftliche Festlegung der für Führungskräfte und Mitarbeiter gleichermaßen geltenden allgemeinen Führungsaufgaben. Die Führungsgrundsätze beschreiben den Geist der Führung und umfassen damit die Unternehmensgrundsätze und -ziele aus denen eine optimale Führungsorganisation hergeleitet wird. Führungsgrundsätze bieten die Grundlage für die Gesamtbeurteilung der Führungskräfte auf allen Ebenen hinsichtlich der Erfüllung ihrer Führungsaufgaben.

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    Führungsinstrumente beleben die Führungsgrundsätze. Ihre konsequente Anwendung gibt den Ausschlag für die Führungsqualität in der Praxis. Führungsinstrumente zur Kommunikation sind z.B.:

    • Delegationstechnik

    • Entscheidungsfindung

    • Besprechungsleitung

    • Mitarbeitergespräch

    • Mitarbeiterinformation

    • Dialog

    • Vorschlagswesen

    • Beschwerdeverfahren

    • Konfliktregulierung

    • Führungskonferenzen

    Führungsinstrumente zur Mitarbeiterentwicklung sind z.B.:

    • Assessment-Center zur innerbetrieblichen Führungskräfteauswahl

    • Nachfolgeplanung

    • Traineeprogramme

    • Mitarbeiterbeurteilung

    • Mitarbeitergespräch

    • Mitarbeitereinstellverfahren

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    Führungskräfte sind Mitarbeiter mit spezifischen Aufgaben und üben Führungsfunktionen aus. Dies können sie entweder als Vorgesetzte, Stabsmitarbeiter oder sind Personen die mit Informations- und Beratungs-kompetenz ausgestattet sind, ohne selbst zu führen.

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    Unter Führungsorganisation versteht man, wie sich ein Unternehmen organisiert hat, um sich und die Unternehmensmitarbeiter zum Erfolg zu führen.

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    Die Führungsqualität entscheidet meistens über Erfolg oder Mißerfolg - nicht der Markt. Somit ist die Führungsqualität in einem Unternehmen mit eine der wichtigsten Eigenschaften.

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    Dieses Verfahren zur Berechnung des Projektaufwandes wird vor allem zur Schätzung von Projekten aus dem DV-Bereich angewandt. Anhand der Ermittlung von Funktionen, ihrer Bewertung und der zu erbringenden Qualität werden sogenannte Function-Points erstellt. Diese werden dann in eine Funktionskurve übertragen. Im ersten Verfahrensschritt bewertet man die Geschäftsvorfälle in den Kategorien leicht, mittel, komplex und ordnet jeder Größe eine Zahl zwischen 3 und 15 zu. Diese Function-Points der Geschäftsvorfälle werden addiert (Summe 1).

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    Ein Funktionendiagramm wird in Matrixform dargestellt und weist Personen/Stellen bestimmte Aufgaben zu. Es gliedert sich in eine horizontale Kopfzeile, die alle beteiligten Personen/Stellen anführt, und eine vertikale Kopfspalte, die die Gesamtheit der auszuführenden Aufgaben auflistet. Jedes Feld der Matrix gibt anhand von Abkürzungen oder Symbolen darüber Auskunft, welche Funktion (z.B. Entscheidung, Kontrolle, Durchführung, etc.) einer jeden Person/Stelle in bezug zu einer bestimmten Aufgabe zukommt. Somit ist an jeder einzelnen Spalte die Beteiligung einer Person/Stelle an der Bearbeitung der gesamten Aufgaben abzulesen. Die Zeilen erfassen die Arbeitsteilung, d.h. wie viele Personen/Stellen an der Ausführung einer einzigen Aufgabe mitwirken. Bei der mehrstufigen Form eines Funktionendiagramms werden in der Kopfspalte außer Einzelaufgaben auch Aufgabenbereiche verzeichnet, die aus mehreren Aufgaben bestehen. Aus der Kopfzeile werden dann zudem die hierarchischen Über- und Unterordnungsverhältnisse ersichtlich, woraus die gesamte Zuständigkeit und Verantwortung entnommen werden kann. Durch das Funktionendiagramm ist ein schneller Einblick in die Projektplanung möglich, nimmt man jedoch personelle Umschichtungen vor, ist es nicht mehr aussagekräftig. Auch Informations- und Kommunikationsbeziehungen gehen aus ihm nicht hervor.

    (Quelle: Gabler Management)

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    Hierbei handelt es sich um die Form eines Projektstrukturplanes, bei der der Projektgegenstand seine Konturen verliert und die Aufgaben zur Planung und Realisierung des Projektes im Vordergrund stehen. Siehe auch: Projektstrukturplan (PSP).

    (Quelle: GPM)

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    Dieses Verfahren zur Berechnung des Projektaufwandes wird vor allem zur Schätzung von Projekten aus dem DV-Bereich angewandt. Anhand der Ermittlung von Funktionen, ihrer Bewertung und der zu erbringenden Qualität werden sogenannte Function-Points erstellt. Diese werden dann in eine Funktionskurve übertragen. Im ersten Verfahrensschritt bewertet man die Geschäftsvorfälle in den Kategorien leicht, mittel, komplex und ordnet jeder Größe eine Zahl zwischen 3 und 15 zu. Diese Function-Points der Geschäftsvorfälle werden addiert (Summe1).

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    G

    Die GANTT-Technik (Henry Lawrence Gantt), die auch als einfache Balkendiagrammtechnik bezeichnet werden kann, vereinfacht die Terminplanung durch eine grafische Darstellung. Über eine Zeitachse werden die einzelnen Vorgänge analog ihrer zeitlichen Dauer abgetragen. Nachteilig ist, dass die terminlichen Abhängigkeiten nicht erkennbar sind. Die GANTT-Technik wird selten angewandt, wenn dann bei Projektterminierung bei wenigen Projektteilen Erfordernis einer optisch überzeugenden Darstellungsform. Siehe auch: Listungstechnik, PLANNET-Technik.

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    Gemba kommt aus dem Japanischen und bedeutet: Tatort - Ort des Geschehens. Gemba ist dort, wo Gewinne erzielt werden oder Verluste entstehen! Mit geringen Mitteln lässt sich nahezu jede Stufe der Fertigung von nicht wertschöpfenden Vorgängen befreien. Der Weg führt nicht über aufwendige Automationsprojekte, sondern über kleine, praktisch umsetzbare Schritte zu einer flexiblen, schlanken Produktion in der Fertigung. Der Gemba ist die Quelle von Ideen zur Verbesserung von Qualität, Kosten und Lieferung. Kenishi Sekine (der Gemba Papst) beschäftigt sich seit mehr als 30 Jahren mit der Organisation von "schlanken Fabriken" und der schnellen Steigerung von Produktivität. Er gilt in Fachkreisen als "Papst" für die Optimierung von Fertigungsabläufen. Zahlreiche Bücher und Publikationen unterstreichen sein Fachwissen und seine Reputation. Der Einsatz von Gemba in Organisation und Administration ist noch neu und entwickelt sich im Moment stark. Die kontinuierliche Verbesserung im Büro setzt ungeahnte Potenziale frei. Die Verkürzung von Durchlaufzeiten und verbesserte Wertschöpfung aller Prozesse spart viel Zeit und Geld.

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    Die Gemeinkosten sind alle Kosten, die in einem Unternehmen für die allgemeine Verwaltung, den Verkauf etc. anfallen. Die Herstellkosten eines Produktes sind mit diesen im Umlageverfahren anteilmäßig zu beaufschlagen, um damit die Verkaufskosten berechnen zu können.

    (Quelle: Madauss: Projektmanagement)

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    Der Begriff Gesamtanlageneffektivität (GAE) oder englisch Overall Equipment Effectiveness (OEE) bezeichnet eine vom Japan Institute of Plant Maintenance erstellte Kennzahl. Sie ist eines der Ergebnisse im Zuge der jahrzehntelangen Entwicklung des TPM-Konzeptes (Total Productive Maintenance). Die Gesamtanlagen-effektivität ist ein Maß für die Wertschöpfung einer Anlage. Die GAE einer Anlage ist als das Produkt der folgenden drei Faktoren definiert:

    • Verfügbarkeitsfaktor

    • Leistungsfaktor

    • Qualitätsfaktor.

    Ihr Wertebereich liegt zwischen 0 und 1 oder zwischen 0 % und 100 %. Weltklasse-Betriebe erreichen eine OEE von 85% auf Betriebssicht in der Fertigungsindustrie und 95% in der verfahrenstechnischen Industrie auf Betriebssicht. Die GAE ist als Produkt von Verfügbarkeitsfaktor, Leistungsfaktor und Qualitätsfaktor definiert. So folgt: GAE = Verfügbarkeitsfaktor x Leistungsfaktor x Qualitätsfaktor Es ergibt sich ein Prozentwert, der angibt, zu welchem Anteil der geplanten Maschinenlaufzeit tatsächlich produziert worden ist. Dieser Wert liegt meist deutlich unter 100 %, da die einfließenden Faktoren jeweils auch meist unter 100 % liegen. So werden die verschiedensten Verschwendungen deutlich gemacht. Der Nutzen von GAE besteht in der zuverlässigen Analyse von Maschinenzeitverlusten, exakte Berechnungen und Auswertungsmöglichkeiten, Berücksichtigung der Schnittstellen und Interdependenzen und lässt somit das Management mit einem anderen Blick auf die Anlagen schauen.

    (Quelle: Wikipedia.de)

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    Definition nach DIN: Die Gesamte Pufferzeit ist die Zeitspanne zwischen frühester und spätester Lage eines Ereignisses bzw. Vorgangs.

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    Als Geschäftsprozessmanagement bezeichnet man das aktive Betreiben eines Geschäftsprozessmodells, d.h. das ganzheitliche Managen aller im Unternehmen ablaufenden Prozesse, inklusive der Betrachtung der Schnittstellen nach außen (z.B. zu Lieferanten, Outsourcern, Kunden). Dazu gehören alle prozessualen, organisatorischen und steuernden Aspekte in Bezug auf die Geschäftsprozesse. Folgt man dieser Definition, wird sehr schnell klar, dass BPM mehr ist als nur die Beschreibung von Geschäftsprozessen in einer wie auch immer gearteten Art und Weise.

    (Quelle: dms-akademie.com)

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    Eine Erweiterung des Toyota-Produktionssystems und eine Strategie, um Lean Manufacturing durch Kaizen einzuführen.

    (Quelle: TBM Consulting Group http://www.tbmcg.com/de/about/ terminology.php)

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    Nach Ferschl ist die Graphentheorie eine mathematische Disziplin, die dazu dient, in einer Reihe von verschiedenen empirischen Gegebenheiten gleichartige Strukturen festzustellen und deren Gesetzmäßigkeiten zu studieren und dokumentieren.

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    Die primäre Aufgabe von Groupware besteht darin, Menschen oder Arbeitsgruppen, die zeitlich versetzt oder räumlich entfernt zusammenarbeiten, zu vernetzen.

    (Quelle: Report Wissensmanagement: Wie deutsche Firmen ihr Wissen profitabel machen. Herausgeber: Prof. Dr. C.H. Antoni, Dr. Ing. T. Sommerlatte)

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    H

    Hancho kommt aus dem Japanischen und steht für einen Gruppenleiter. Mit der Einführung der Hancho-Funktion (Teamleiter-Ebene) hat Toyota enorme Produktivitäts- und Qualitätssteigerungen erreicht. In seiner Rolle als Prozessbeobachter und Führungskraft ist er für den täglichen Verbesserungsprozess in seinem Team verantwortlich. Ein Hancho muss über hohe soziale Kompetenz verfügen, um seine Mitarbeiter erfolgreich zu coachen und zu führen. Die wichtigsten Lean-Tools des Hanchos sind:

    • Mit Zielzuständen erfolgreich führen

    • Mit PDCA systematisch Probleme lösen

    • Standards entwickeln und überwachen

    • Visuelles Management

    • Problemlösetechniken

    • Tägliches KVP

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    Eine Einrichtung, durch die fertige Teile automatisch von den Maschinen abgenommen werden. Dadurch fällt die Wartezeit bis zum Eingriff des Maschinenarbeiters weg.

    (Quelle: TBM Consulting Group http://www.tbmcg.com/de/about/terminology.php)

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    Produktionsglättung oder -nivellierung. Sequenzielle Arbeitsplanung, die von der durchschnittlichen Teilenachfrage bestimmt wird.

    (Quelle: TBM Consulting Group, http://www.tbmcg.com/de/about/ terminology.php Tool Anbieter: Kanbantafeln/Heijunka Tafel)

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    Die Herstellkosten setzen sich aus den verschiedenen direkten Kosten für die Erzeugung eines bestimmten Produktes zusammen, z.B. aus Kosten für Entwicklung, Fertigung usw. Dabei werden Gemeinkosten und Gewinn nicht miteinbezogen.

    (Quelle: Madauss: Projektmanagement)

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    Ein heterogenes Team besteht aus Spezialisten und Experten, die sich durch Qualifikation und Vorbildung auf unterschiedlichen Wissensbereichen auszeichnen.

    (Quelle: Schneider: Lexikon zu Team und Teamarbeit) Seminaranbieter: Team-Management mit der elektronischen Matte)

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    Hierarchie ist eine Rangordnung. Die Hierarchie in der Aufbauorganisation beschreibt die Über- und Unterordnungsbeziehungen. Darstellen kann man sie als ein Baudiagramm. Der Trend geht immer mehr in Richtung Flache Hierarchien. Probleme entstehen dann, wenn sich ein Unternehmen in einem dynamisch wandelnden Umfeld befindet, wo Kreativität und Flexibilität nötig sind.

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    Ein homogenes Team setzt sich aus Experten und Spezialisten zusammen, die eine weitgehend gleichartige fachliche Vorbildung und Qualifikation besitzen.

    (Quelle: Schneider: Lexikon zu Team und Teamarbeit Seminaranbieter: Team-Management mit der elektronischen Matte)

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    Hoshin ist ein Begriff, der aus dem Japanischen kommt mit chinesischem Ursprung und soviel bedeutet wie Kompaß-Nadel (zusammengesetzt aus dem Wort "ho" = Richtung und "shin" = Nadel). In der japanischen Industrie wird gerne der Terminus "Hoshin Kanri" verwendet. "Kanri" bedeutet dabei "Management", "Planung", begrifflich synonym daher auch Hoshin planning. Hoshin Kanri (Management by Policy, Policy Deployment) ist ein unternehmensumfassendes Planungs- und Steuerungssystem,

    • Das alle Führungskräfte und Mitarbeiter einbindet

    • In einem systematischen und stringenten Kaskadierungs- (Ableitungs- und Abstimmungs-)Prozeß

    • Im Rahmen einer gleichzeitigen vertikalen und lateralen (horizontalen) Abstimmung und Vereinbarung

    • Bei dem aus der Vision die übergeordneten Durchbruchziele (breakthrough's) des Unternehmens entwickelt und festgelegt werden

    • Die wesentlichsten Strategien und Ziele für alle Mitarbeiter (incl. Führungskräften) abzuleiten

    • Damit das Streben aller Mitarbeiter des Unternehmens auf die gleiche Vision und die gleichen Ziele fokussiert werden

    In Deutschland ist dieses Steuerungssystem auch vom Namen her noch sehr wenig bekannt. Inhaltlich kennen es nur wenige Unternehmen und in der Regel nur solche, die vor allem mit HP oder mit (ehemaligen) Managern dieses Unternehmens in Geschäftsbeziehungen oder als Führungskräfte verbunden sind.*  Hoshin-Kanri enthält eine Ziel-Hierarchie. Das mehrjährige Ziel (Ideal oder Vision) ist der Nordstern (True North), an dem sich die jährlichen Ziele, aber auch die konkreten Verbesserungsaktivitäten orientieren. Weil der Nordstern an den Kundenbedürfnissen ausgerichtet ist, können die bisher unterschiedlichen und teilweise widersprüchlichen Managementziele neu bestimmt, synchronisiert und aufeinander abgestimmt werden. Das löst einige der bisherigen Zielkonflikte auf.**

    *(Quelle: http://www.frankfurt-school.de/dms/Arbeitsberichte/Arbeits14.pdf)

    **(Quelle: http://www.wandelweb.de/wiki/index.php5?title=Hoshin_Kanri)

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    Das House-of-Quality ist ein Konzept im Rahmen des Qualitätsmanagements, das sich bereits in der industriellen Fertigung - so z.B. in der Automobilindustrie - bewährt hat. Ziel ist, die Produktqualität mit den Kundenwünschen in Übereinstimmung zu bringen. Die Kundenorientierung wird dafür in jeder Phase der Produkt- und Dienstleistungsentwicklung fest verankert.

    (Quelle: BIBB)

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    I

    Unter Ideenfindung versteht man die Suche nach neuen Denkansätzen mit Hilfe von Kreativitätstechniken. "Nothing is more dangerous than an idea, when it is the only one you have."  Emile Chartier

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    Ideensammlungen wie z.B. Brainstorming, Metaplan-Techniken, Brainwriting etc. sind Techniken, wo Ideen zu einem Thema organisiert und ungehindert gesammelt und aufgeschrieben werden. Es wird der Grundsatz befolgt: Erst sammeln - dann bewerten.

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    Auch passives Telefonmarketing genannt, meint das Bearbeiten von eingehenden Anrufen. Dabei werden die Anrufe über die Telefonanlage automatisch an die einzelnen Telefonarbeitsplätze verteilt - entsprechend der Qualifikation und der Auslastung der Call-Agents. Zu typischen Inbound-Leistungen zählen die Bestellannahme, Reklamationsmanagement, Info- und Service-Hotline etc.

    (Quelle: Reinhold Rapp: Customer Relationship Management Campus 2000)

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    Zielgruppenorientierte, bedarfsgerechte Information aller Projektbeteiligten über die Projektprozesse, insbesondere für Steuergremien und Dokumentation.

    (Quelle: GPM)

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    Innovative Kreativität ist das Vermögen bestehende Technologien zu verbessern, sobald die Grundprinzipien verstanden sind.

    Siehe auch: Ausdruck-Kreativität, Erfinderische-Kreativität, Produktive-Kreativität.

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    Unter Interaktion versteht man die durch Kommunikation vermittelten wechselseitigen Beziehungen zwischen Personen und/oder Gruppen, sowie die daraus resultierende Beeinflussung ihrer Einstellungen, Erwartungen und Verhaltensformen.

    (Quelle: Schneider: Lexikon zu Team und Teamarbeit)

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    Handgriffe beim Werkzeugwechsel, die ausgeführt werden müssen, wenn die Maschine nicht läuft.

    (Quelle: TBM Consulting Group http://www.tbmcg.com/de/about/ terminology.php)

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    Der Internet Relay Chat (IRC) ist eine Methode zur Optimierung der Kommunikation von Projektbeteiligten. Er ermöglicht ein virtuelles Treffen mehrerer Personen und auch größerer Gruppen zur Klärung aktueller Fragen. Diese Besprechungen via Internet, die bei Bedarf täglich abgehalten werden können, lassen eine Einbindung weiter entfernter Projektbeteiligter zu. Für die jeweiligen Mitarbeiter entfallen Anfahrtszeiten und längere Abwesenheit vom eigentlichen Arbeitsplatz, da sie sich nur bis zum nächsten Computer begeben müssen, so dass dadurch Arbeitszeit eingespart werden kann.

    (Quelle: GPM)

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    Das Erhebungsverfahren per Interview dient der Ausräumung und dem Abbau von Wissensdefiziten. Es wird häufig in Organisationsuntersuchungen im Rahmen der Ist-Analyse eines Projektes genutzt. Bei empirischen Experimenten mit demografischem Hintergrund kommt die Interview-Technik ebenso zum Einsatz wie bei Verkauf und Marktforschung. Im Projektmanagement wird darunter die zielgerichtete, mündliche Befragung während der Ist-Analyse eines Organisationsprojektes verstanden.

    (Quelle: Mehrmann/Wirtz)

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    Von Interviewer-Bias spricht man, wenn der Fragesteller die befragte Person bewusst oder unbewusst beeinflusst, was häufig in frei formulierten Interviews der Fall ist. Die Antworten des Befragten fallen dann bei verschiedenen Interviewern unterschiedlich aus.

    (Quelle: Mehrmann/ Wirtz)

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    Größter Kostenpunkt, der sich aus allen Werkstoffen, zugelieferten Teilen, Umlaufbeständen und jenen Endprodukten zusammensetzt, die noch nicht an den Kunden weiterverkauft wurden.

    (Quelle: TBM Consulting Group http://www.tbmcg.com/de/about/ terminology.php)

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    Bei einem Investitionsprojekt stehen die Herstellung, Errichtung oder individuelle Beschaffung von Sachanlagen im Vordergrund. Dabei werden finanzielle Mittel in Sachanlagevermögen überführt. Ein Investitionsprojekt ist z.B. der Bau eines Flughafens, der Neubau einer Produktionshalle etc.

    (Quelle: Mehrmann/Wirtz, GPM)

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    Diese Methode, die nach H. Ishikawa benannt ist, ermöglicht ein einfaches Erkennen und Analysieren von Ursachen und Wirkungen eines Problemkreises. Zentrale Probleme werden ersichtlich, ebenso die Wechselwirkungen der Ursachenkomplexe, weiterhin kann die gesamte Problematik strukturiert überarbeitet werden. Die beteiligten Personen werden dazu gebracht, die Problemstellung gemeinsam zu begreifen. Ist das Problem identifiziert, erstellt man eine Grafik, die anhand von Pfeilen die Ursachen ihren Wirkungen und somit dem Problem zuteilt. Da häufig mehrere unterschiedliche Gründe ein Problem bedingen, ordnet die Ishikawa-Ursachenanalyse diese nach vier Einflussgrößen: Mensch, Maschine, Material und Methode. Folgende Phasen regeln das Vorgehen bei dieser Technik: Zuerst wird das Problem definiert, darauf legt man die Hauptursachen fest. Dann erfolgt ein Brainstorming zu den einzelnen Ursachen, deren wahrscheinlichste selektiert werden. Zuletzt versucht man nach einer Überprüfung mögliche Lösungen zu finden.

    (Quelle: Gabler Management)

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    J

    Japanisch für den Transfer menschlicher Intelligenz auf eine Maschine.

    (Quelle: TBM Consulting Group http://www.tbmcg.com/de/about/terminology.php)

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    Der Jour Fix ist eine regelmäßig abgehaltene, lockere Gesprächsrunde, für die der Projektleiter einen festen Ort und Termin vereinbart. Üblicherweise gibt es bei diesem Treffen keine formale Tagesordnung, so dass die Mitarbeiter untereinander ihre Erfahrungen mit dem gemeinsamen Projekt ungezwungen austauschen können. Der Projektleiter wird dabei über die tatsächlichen Probleme informiert und die Kommunikation der Beteiligten verbessert.

    (Quelle: GPM)

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    Fertigung entsprechend der Nachfrage: es wird nur hergestellt, was gebraucht wird, und zwar zum richtigen Zeitpunkt und in der gewünschten Menge.

    (Quelle: TBM Consulting Group http://www.tbmcg.com/de/about/terminology.php)

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    Just-in-Time-Produktion, abgekürzt JIT, ist eine Form des Produktionsmanagement. Bei dieser Form werden Teile für den Fertigungsvorgang nicht wie sonst vorher zwischengelagert, sondern direkt in der benötigten Menge an den vorgesehenen Fertigungsort zum richtigen Zeitpunkt bereitgestellt. Vorteil ist die große Flexibilität gegenüber den Kundenwünschen und die hohe Lieferbereitschaft mit kurzen Lieferfristen, ebenso die Fertigung kundenindividueller Endprodukte ohne hohe Bestandskosten und -risiken.

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    K

    Radikale Verbesserung für gewöhnlich eines Geschäftsprozesses, die Einfluss auf die zukünftige Wertschöpfungskette hat.

    (Quelle: TBM Consulting Group http://www.tbmcg.com/de/about/terminology.php)

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    Dieses Management Prinzip kommt aus Japan und bedeutet Verbesserung. Bei diesem Prinzip liegt der Schwerpunkt auf der Verbesserung von vorhandenen Dienstleitungen, Geschäftsprozessen, Methoden, Produktionsmitteln, Produkten, Techniken etc. Kombination aus den beiden japanischen Wörtern Kai (Änderung) und Zen (Gut). Steht allgemein für "kontinuierliche Verbesserung" Anders ausgedrückt meint Kaizen den Wandel zum Besseren bzw. Weiterentwicklung. Kaizen ist eine Management-Philosophie, die die Rolle des Managements im kontinuierlichen fördern und einführen kleiner Verbesserungen definiert, die jeden Mitarbeiter einschließt. Es ist ein Prozess der dauernden Verbesserung in kleinen Schritten, der einen Prozess effizienter, wirksamer, kontrollierter, und anpassungsfähiger macht. Die Verbesserungen werden gewöhnlich mit wenig oder keinem Aufwand, ohne hoch entwickelte Techniken oder teure Ausrüstung vollbracht. Die Konzentration liegt in der Vereinfachung, komplizierte Prozesse werden in ihre Teilprozesse herunter gebrochen und dann verbessert.

    Kaizen konzentriert sich auf:

    1. Mehrwert- und Nichtmehrwertarbeitstätigkeiten

    2. Vermeidung von Muda (Verschwendung):

      • Überproduktion

      • Verzögerungen

      • Überflüssige Transporte

      • Verschwendung im Prozeß

      • Hoher Warenbestand

      • Vergeudeter Bewegung

      • Fehlerhafte Teile

    3. Prinzipien des Materialhandlings und Gebrauch des One-Piece-Flow

    4. Dokumentation von Standardbetriebsverfahren

    5. Der fünf S für die Arbeitsplatz-Organisation

    6. Transparenz schaffen: Informationsinhalte und deren visuelle Umsetzung auf den entsprechenden Kommunikationsmedien vereinfachen

    7. Just-in-Time Prinzipien, um nur die Einheiten in den richtigen Mengen, rechtzeitig, und mit richtigen Mitteln zu erzeugen

    8. Poka-Joke, Fehler verhindern oder entdecken

    9. Dynamische Teams, die Probleme lösen, Kommunikationskompetenz besitzen, und Konflikte meistern.

    (Quelle: ECO vom 01.09.2008)

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    Eine Methodik, die dem Zeitfaktor große Bedeutung beimisst, schnell umsetzbar ist und ergebnis- und teamorientiert arbeitet. Kontinuierliche Verbesserung.

    (Quelle: TBM Consulting Group http://www.tbmcg.com/de/about/ terminology.php)

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    Unter Kalendrierung versteht man die Umrechnung eines Zeitpunktes auf ein bestimmtes Kalenderdatum. Nach der Umrechnung bezeichnet man den Zeitpunkt als Termin.

    (Quelle: GPM)

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    Kanban (jap. für "Karte", "Tafel") ist eine Möglichkeit, Produktions- oder Prozeßabläufe nach dem Pull-Prinzip (anstatt Push) zu organisieren. Ursprünglich aus der Fertigungssteuerung stammend, wird Kanban inzwischen auch im Bereich Support & Maintenance sowie in der Softwareentwicklung eingesetzt, dort oft als "Scrum-Ban" als Ergänzung oder Modifikation des Scrum-Vorgehensmodells. Kanban implementiert mit einfachen Mitteln ein Verfahren, um die Durchlaufzeit (Lead Time) eines zu produzierenden Elements bzw. einer von mehreren Personen abzuarbeitenden Aufgabe zu minimieren und Lagerhaltung bzw. sich aufstapelnde Aufgaben dadurch zu vermeiden, daß Engpässe identifiziert und optimal ausgenutzt werden. Insofern ergeben sich hier Berührungspunkte mit der ToC (Theory of Constraints) und dem CCPM (Critical Chain Project Management).

    (Quelle: Alexander Kriegisch, Scrum-Master.de; siehe auch: Wikipedia - Kanban Vergleich Kanban vs. Scrum im Software-Umfeld Lieferantenkanban Tool Anbieter: Kanban Software Kanbantafeln/Heijunka Tafel)

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    Kapazitätsbedarfsplanung ist die Ermittlung und Projektion der Belegung je Zeitperiode für eine Maschine, einen Arbeitsplatz, eine Abteilung, ein Werk...

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    Kapazitätsplanung ist der Teil der Projektplanung für die Verteilung von Kapazitäten auf Teilsysteme, Kalendermonate/-wochen und Projektphasen.

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    Dieses Verfahren dient der Aufgabengliederung. Dabei wird jeweils eine Aufgabe (Objekt und Verrichtung) ausgeführt, die auf eine Karte notiert. Die Karten werden solange an Metaplan-Wänden bewegt, bis die optimale Reihenfolge der Aufgaben gefunden ist. Diese Technik kommt an ihre Grenzen, sobald komplexe Organisationseinheiten untersucht werden sollen.

    (Quelle: Mehrmann/Wirtz)

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    Visualisierungswerkzeuge als Alternativen zur rein textlichen Vermittlung von Wissen etwa grafische Navigationshilfen oder hyperbolische Bäume zur Darstellung von hierarchischen Informationsstrukturen.

    (Quelle: Report Wissensmanagement: Wie deutsche Firmen ihr Wissen profitabel machen. Herausgeber: Prof. Dr. C.H. Antoni, Dr. Ing. T. Sommerlatte)

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    Koordinierungs- und Beratungsstelle der Bundesregierung für Informationstechnik in der Bundesverwaltung.

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    Unter Kernkompetenz versteht man die Zusammenfassung der betrieblichen Qualifikation, die die Grundlage für den Erfolg am Markt bilden.

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    Kommunale Gemeinschaftsstelle für Verwaltungsvereinfachung

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    Kick-Off-Veranstaltungen sind Startveranstaltungen, die zur Klärung der Ziele der nächsten Periode und zur Motivation dienen. Sie finden meist zum Jahresbeginn, zu Projektbeginn oder zu Beginn einer Umbruchsphase statt.

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    Killerphrasen sind Sprachfloskeln, die jegliche Kreativität und Konstruktivität verhindern, sprich killen. Das ist nicht unser Stil! Theoretisch brillant, aber...! Dafür finden Sie nie Unterstützung! Keine Zeit, außerdem zu teuer! Da hält sich keiner dran! Ist ja Quatsch! Das müssen Sie im einzelnen erläutern! Das geht gar nicht! Das müssen Sie gerade sagen! Glauben Sie mir das ruhig! Darum geht es doch gar nicht!

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    Datenbanken, die Nutzern Informationen auf dezentralen Servern weltweit zur Verfügung stellen. Kann über Intranet unternehmensweit genutzt werden: Erfassen und Bereitstellen von tagesaktuellen Informationen wie etwa Störungsmeldungen, Fehlerbeschreibungen, Service-Informationen; Forum zum Austausch von Problemlösungen.

    (Quelle: Report Wissensmanagement: Wie deutsche Firmen ihr Wissen profitabel machen. Herausgeber: Prof. Dr. C.H. Antoni, Dr. Ing. T. Sommerlatte)

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    Unter Kommunikation versteht man jegliche Art des Nachrichtenaustauschs. Zwischen Menschen dient die Kommunikation dem Bemühen um gemeinsames Verständnis und gemeinsames Handeln als Voraussetzung zum Erfolg.

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    Unter Konfiguration versteht man alle funktionellen und physischen Eigenschaften eines Produktes, wie sie in den technischen Dokumenten - bei Bedarf auch in den betriebswirtschaftlichen Unterlagen - beschrieben und schließlich im Produkt selbst verwirklicht sind.

    (Quelle: GPM)

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    Unter Konfigurationsaudit versteht man die formale Überprüfung einer Konfigurationseinheit bzw. eines Produktes auf Übereinstimmung mit den geltenden Konfigurationsdokumenten.

    (Quelle: GPM)

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    Die Konfigurationsbuchführung ist die formalisierte Dokumentation und Berichterstattung bezüglich der vorgeschriebenen Konfigurationsauflagen, des Standes laufender Änderungsanträge und des Durchführungs-standes genehmigter Änderungen. Somit lassen sich Änderungen der Bezugskonfiguration zurückverfolgen. Die Konfigurationsbuchführung beginnt mit der erstmaligen Gewinnung von Konfigurationsdaten.

    (Quelle: GPM)

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    Die Konfigurationsidentifizierung dient dazu, die Struktur von Produkten (Konfiguration) näher zu definieren und verifizieren, sowie die Produkte an sich und ihre Dokumente zu kennzeichnen. Von ihr aus werden Änderungen gesteuert, die Buchführung, der Nachweis und die Statusberichterstattung durchgeführt. Die fachlich-inhaltliche Identifizierung legt schrittweise und in Abstimmung mit den Projektphasen Bezugskonfigurationen und deren Gültigkeit fest. Sie bilden die Grundlage für eventuelle Änderungen, für die Kostenbestimmung, Termine, Technikbewertungen usw. Die formale Identifizierung gliedert das Produkt und trifft eine Auswahl von Konfigurationseinheiten (KE). Nach Festlegung der Produktdokumentation folgen Numerierung und Kennzeichnung der einzelnen Elemente. Zuletzt stellt man Produkt-, Konfigurations- und Dokumentationsbäume zusammen, die in regelmäßigen Abständen gewartet werden müssen.

    (Quelle: GPM)

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    Detaillierte und vollständige Zusammenstellung und Dokumentation der Projektergebnisse sowie deren systematische Aktualisierung bei Projektänderungen.

    (Quelle: GPM)

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    Die Konfigurationsüberwachung setzt sich aus Maßnahmen zur Überwachung von Änderungen, die an einer bestimmten Konfigurationseinheit (KE) vorgenommen werden, zusammen. Dabei müssen bereits die Konfigurationsdokumente erstmals formell erstellt sein und Änderungsverfahren miteinbeziehen. Mittels des Änderungsmanagement werden Änderungen identifiziert, beschrieben und klassifiziert. Die im Änderungsantrag aufgeführten Änderungen werden in einer Konferenz bewertet, genehmigt oder abgelehnt. Bei Genehmigung erfolgt eine Änderungsmitteilung. Bei der Veränderung der Bezugskonfigurationen müssen alle möglichen Auswirkungen (z.B. auf technische Teilsysteme, Kosten etc.) berücksichtigt werden.

    (Quelle: GPM)

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    Das Engagement, Produkte, Rahmenbedingungen am Arbeitsplatz und Firmenansehen Tag für Tag zu verbessern.

    (Quelle: TBM Consulting Group http://www.tbmcg.com/de/about/ terminology.php)

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    KVP steht für Kontinuierlicher Verbesserungsprozess und bezeichnet eine Methode, die der kontinuierlichen Verbesserung von Prozess-, Produkt- und Servicequalität dient. KVP lebt von der Idee, dass der Mitarbeiter seine Arbeitsabläufe am genauesten kennt und dadurch auch am besten Verbesserungen in den Abläufen erkennen kann. Dadurch ist eine Unternehmenskultur, die Teamarbeit und Ideen von Mitarbeitern unterstützt und auch honoriert, ein wichtiger Grundstein, damit KVP umgesetzt werden kann. KVP ist eine Methode der kleinen Schritte, die aber systematisch, konsequent und zielgerichtet durchgeführt, im täglichen Ablauf zu einer Verbesserung des eigenen Prozesses führt. Diese Unternehmenskultur muss von den Führungskräften vorgelebt werden. Es muss konsequent durch alle Ebenen der Firma an folgenden Zielen gearbeitet werden:

    • Der Festlegung und Verfolgung von Zielen

    • Der Beseitigung von Störungen

    • Dem Suchen von Verbesserungsmöglichkeiten

    • Der Vermeidung von Verschwendung

    Ablauf eines KVP:

    • Was kann verbessert werden?

    • Ist-Zustand und Soll-Zustand anhand von Kennzahlen beschreiben

    • Auftretende Probleme beschreiben und bewerten

    • Die Probleme bewerten

    • Analyse des Problems (Ursachen, Zusammenhänge)

    • Sammlung von Lösungsansätzen (z.B. In einem Brainstorming)

    • Bewertung der Lösungsideen und Entscheidung

    • Die notwendigen Maßnahmen ableiten, Aufwand und Ertrag bewerten

    • Vorstellung der Ergebnisse vor dem Entscheidungsgremium

    • Maßnahmen festlegen und Ressourcen klären

    • Maßnahmen umsetzen

    • Erfolg überprüfen

    Um wirtschaftliche Erfolge aus KVP zu erzielen, ist es wichtig, diesen Prozess in die allgemeine Unternehmenskultur zu etablieren. Dazu müssen die entsprechenden Rahmenbedingungen, wie Bereitstellung von Arbeitszeit, Weiterbildungsmaßnahmen, Implementierung in Arbeitsabläufe und Prozesse und vor allem die Umsetzung der Ideen, geschaffen werden. Das KVP-Konzept ist eine systematische Vorgehensweise des Planens, Durchführens, Checkens und Agierens (PDCA- Zyklus).

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    Die Kosten-Trendanalyse ist eine Methode zur Kontrolle von Projektkosten, die es erlaubt, regelmäßig Schätzwerte über die Gesamtkosten eines Projektes zum voraussichtlichen Endtermin zu gewinnen. Mittelpunkt des Verfahrens ist die Ermittlung des Fertigstellungswertes. Der Schätzwert der Gesamtkosten (SGK) wird aus den in der Projektkostenplanung errechneten geplanten Gesamtkosten (PGK), den periodisch ermittelten Ist-Kosten (AIK) und dem aktuellen Fertigstellungswert (AFW) der Arbeitspakete berechnet, woraus sich folgende Formel ableiten lässt: SGK=PGK (AIK/AFW). Das Verhältnis AIK/AFW stellt einen Kostensteigerungsfaktor dar, der für die Schätzung angewandt wird. Der ermittelte Schätzwert der Gesamtkosten wird grafisch durch die Kosten-Trendkurve abgebildet, deren Werte kommentiert werden müssen. Zudem sind Stellungnahmen zu den Abweichungen von den Plankosten erforderlich und mögliche Korrekturmaßnahmen anzubringen. Der Schätzwert der Gesamtkosten des Projektes ist nur eine Trendannahme, die davon ausgeht, dass sich die jeweilige Entwicklung fortsetzt.

    (Quelle: GPM, Mehrmann/Wirtz)

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    Ermittlung der Kosten für die einzelnen Arbeitspakete und Vorgänge sowie für das Gesamtprojekt als Grundlage für Finanzierung, Budgetierung und Controlling der Projekte.

    (Quelle GPM)

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    Der Kostenwert ist eine Kennzahl der Kosten und Finanzen, der mit dem Aufwandswert der Einsatzmittelrechnung verglichen werden kann. Er gibt das Verhältnis der Kosten zum Arbeitsergebnis wieder: Kostenwert = Kosten/Arbeitsergebnis.

    (Quelle: GPM)

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    Wieviel Euro darf das Vorhaben kosten (kalkulierter Aufwand).

    Siehe auch: Projektziel, Sachziele, Terminziele.

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    Prof. Dr. Heinz Hoffmann definiert Kreativität als das Vermögen oder die Fähigkeit, aus zwei oder mehreren im Geist bestehenden Konzepten neue Kombinationen zu formen. Kreativität stellt ein Hauptelement in der Suche nach neuen Ideen dar. Man kann 5 verschiedene Ebenen unterscheiden

    1. Ausdruck-Kreativität

    2. Produktive-Kreativität

    3. Erfinderische-Kreativität

    4. Innovative-Kreativität

    5. Emergentive-Kreativität

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    Unter Kreativitätstechniken versteht man Methoden die zur Generierung von Innovationen oder mehreren Alternativlösungen zu einer vorgegebenen Problemstellung dienen. Kreativitätstechniken sind z.B. Brainstorming, Morphologische-Analyse, Methode 635 etc.

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    Die Methode des Kreidekreis geht auf Taichii Ohno zurück, der der sich von Zeit zu Zeit einen Kreidekreis auf den Boden seiner Fabrikhalle gemalt hat. In diesen Kreidekreis stellte er sich, und beobachtete in Ruhe das Geschehen. Dies dient dazu, in einem "abgegrenzten Raum" zu stehen und zu sehen, welche Verbesserungspotentiale in den beobachteten Abläufen stecken. Wenn es einem gelingt, die gegenseitige Beobachtung nicht als Kontrolle wahrzunehmen, sondern als ein miteinander und füreinander betrachtet, dann können die Potentiale, im Sinne eines gemeinsamen Ganzen, erschlossen werden. Im Sinne von Erkenne dich selbst, ist die Kreidekreis-Methode ein wichtiges Element im Veränderungsprozess. Nur wenn man erkennt, was Mühe macht, kann man helfen es leichter zu machen. Helfen es leicht zu machen, ist die Aufgabe derer, die die Mittel verwalten. Ergo sollen diese auch in den Kreidekreis.

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    Auf dem Gebiet der Planungstechnik wird gelegentlich die Kritizität als Kennzahl genutzt. Sie stellt das Verhältnis Kritizität = Anzahl der kritischen Vorgänge/Gesamtzahl der Vorgänge innerhalb eines Netzplanes her. Je höher die Kritizität, desto breiter ist die Termin- und damit häufig auch die Kostengefährdung der Planung.

    (Quelle: GPM)

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    Aussage des Deutschen Instituts für Betriebswirtschaft: Der Kunde ist keine Unterbrechung unserer Arbeit. Er ist deren Ziel. Letzten Endes bezahlt er unser Gehalt. Nicht er ist von uns, sondern wir sind von ihm abhängig. Deshalb erweisen nicht wir ihm einen Dienst, wenn wir uns um ihn kümmern, sondern er uns. Er gibt uns Gelegenheit zu beweisen, dass wir am richtigen Platz stehen.

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    Herzstück jeder gezielten Marketing-Anwendung, da die Datenbank sämtliche Infos über die Kunden und ihre Interessen sammelt. Kann als Data-Warehouse (ganzheitlicher Ansatz über das gesamte Unternehmen hinweg) oder als Data-Mart (kleiner Ansatz für eine einzelne Abteilung im Unternehmen) organisiert sein.

    (Quelle: Reinhold Rapp: Customer Relationship Management Campus 2000)

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    L

    Definition nach DIN: Die (zeitliche) Lage eines Ereignisses/Vorganges ist durch die zugeordneten Zeitpunkte/Termine gegeben.

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    Die Zeit, die für die Herstellung eines einzelnen Produkts benötigt wird, angefangen vom Kundenauftrag bis hin zur Lieferung.

    (Quelle: TBM Consulting Group http://www.tbmcg.com/de/about/ terminology.php)

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    1. Begriff: Der Begriff des Lean Banking bzw. der Lean Bank verfügt über keine feststehende Definition. In Kontinentaleuropa wird er vielmehr als Oberbegriff für quantitative und qualitative Optimierungsansätze innerbetrieblicher Geschäftsprozesse in Banken gleichermaßen verwendet. Aus diesem Grund gibt es Stimmen, die sich mangels inhaltlicher Präzision des Begriffs Lean Banking auch im Bankgewerbe für den Ausdruck Lean Production mit dem Hinweis aussprechen, dieser sei durch die Studie des Massachusetts Institute of Technologie über die Zukunft des Autos, die 1990 unter dem Titel "The Machine that Changed the World" veröffentlicht wurde, mit Inhalt belegt. Die in dieser Studie enthaltenen Optimierungskonzepte sind jedoch auf klassische Produktionsunternehmen zugeschnitten. Nicht alle dieser Ansätze lassen sich ohne weiteres auf Dienstleistungsunternehmen übertragen. Es gilt zudem, branchen- und tätigkeitsspezifischen Besonderheiten im Kreditgewerbe Rechnung zu tragen. Diesem Anspruch wird der Ausspruch Lean Production nicht gerecht. Terminologisch und inhaltlich treffend erfasst Lean Banking insoweit (ähnlich einer Analogie) die auf die Bankbetriebswirtschaft übertragbaren Grundsätze der Lean Production.

    2. Merkmale: Lean Banking ist kein neuer organisatorischer Ansatz, sondern eine Strukturoptimierung, die die Divisionalisierung und die Kundengruppenorganisation der achtziger Jahre als substanziellen Bestandteil sieht. Die schlanke Bank kennzeichnet sich v. a. durch:

    1. Kundengruppenorientierte Aufbauorganisation

    2. Dezentrale Führungsstrukturen

    3. Prozessorientierung

    4. Reduktion von Kernkompetenzen, Komplexität und Wertschöpfungsketten

    Sie führt zu einer messbaren Erhöhung

    1. Der Dienstleistungs- und Produktqualität

    2. Der Kundenzufriedenheit und -bindung

    3. Zu einer nachhaltigen Kostensenkung.

    (Quelle: Wirtschaftslexikon24.net)

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    Lean Construction ist die Adaptierung des Toyota-Produktionssystems auf den Baubereich. Neben der Bezeichnung Lean Construction kommt auch die Bezeichnung Lean Management im Bauwesen zu Einsatz. Während der Erstellung eines Bauprojektes gelebter kontinuierlicher Prozess zur Beseitigung von Verschwendung, dem Erreichen oder Übertreffen aller Kundenerwartungen, der Fokussierung auf den gesamten Wertstrom und dem Streben nach Perfektion. Lean Construction ist ein integraler Ansatz für die Planung, Gestaltung und Ausführung von Bauprojekten. Die Wurzeln der Lean Construction (LC) liegen in der Lean Production, die die Gestaltung und Planung der Prozesse in der Produktion, Beschaffung und Montage in einigen Wirtschaftsbereichen regelrecht revolutioniert hat. Grundlage von Lean Construction sind Ansätze von Lean Thinking, die sich am Wertschöpfungsprozess orientieren, um den Wert zu maximieren und die Verschwendung in den Prozessen zu minimieren. Mit Hilfe von spezifischen Techniken werden die Lean Methoden auf die Planung und Ausführung von Bauprojekten übertragen - mit folgenden spürbaren Verbesserungen:

    • Die Planung und ihre Ausführungsprozesse werden ganzheitlich betrachtet und gestaltet, um die Bauherrenbedürfnisse besser zu erfüllen.

    • Die Arbeit wird durchgehend durch den gesamten Prozesse so organisiert, dass der Wert maximiert und Verschwendung reduziert wird.

    • Die Optimierungsbemühungen konzentrieren sich auf die Verbesserung der Gesamtleistung des Projektes, anstatt auf einzelne Teilbereiche.

    • Die Planungs- und Kontrollsysteme spielen eine große Rolle und werden verbessert.

    (Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Lean_Construction siehe auch: Artikel LEANmagazin)

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    Die Lean Initial Audit ist eine strukturierte Sammlung von Wissen und Bewertung von Aktivitäten Ihres Unternehmens. Die Prüfung sollte sich aus einer Reihe von Interviews zusammensetzen, die auf verschiedenen organisatorischen Ebenen in Abhängigkeit von der Größe und Komplexität Ihres Unternehmens durchgeführt werden. Das Audit-Team muss den aktuellen Zustand in allen wichtigen Bereichen und Kontrollpunkten der Arbeitseinheiten bewerten. LIA ist also die systematische Aufnahme des technologischen Prozesses. Der Wertstroms (Value Stream) im Ist-Zustand für ein Kernprodukt wird definiert und eine Dokumentation der sichtbaren Verschwendung angefertigt (Waste Walk) und es wird eine Potenzialanalyse und quantitative Bestimmung an Hand der Lean Kennzahlen (Lean Metriken) durchgeführt. Ohne eine Ist-Analyse können die Lean Tools und Werkzeuge nicht effektiv sein. Das Lean Initial Audit sollte folgende Fragen beantworten:

    • Wo gibt es Potenziale in den Abläufen?

    • Welche Potenziale gibt es in den Abläufen?

    • Welche Methoden und Werkzeuge können diese Potenziale steigern?

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    Lean Machining ist das "schlanke Handling" von Werkzeugmaschinen, um kundenspezifische Produkte schneller und kostengünstiger herzustellen. Um dies zu erreichen, haben einige Anbieter damit begonnen, ihren Shop als Zelle zu behandeln. Mit der Durchführung mehrerer gleichzeitiger kundenspezifischer Prozesse, kann die Zykluszeit drastisch reduziert werden. Nicht nur das Produkt wird billiger, sondern auch die Durchlaufzeit verringert sich. Das Ergebnis ist, dass ein Qualitätsprodukt in weniger Zeit für weniger Geld hergestellt werden kann.

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    Lean Management bedeutet "schlankes Management". Es ist ein Managementkonzept, das das ganze Unternehmen nach den Prinzipien der Lean-Production ausrichtet. Unter Lean Management wird ein Managementansatz verstanden, der sich insbesondere durch die Grundprinzipien der Dezentralisierung und der Simultanisierung auszeichnet und dabei sowohl unternehmensintern als auch unternehmens-übergreifend das Ziel verfolgt, eine stärkere Kundenorientierung bei konsequenter Kostensenkung für die gesamte Unternehmensführung herbeizuführen.

    (Quelle: Gabler Verlag (Herausgeber), Gabler Wirtschaftslexikon)

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    Herstellung eines Produkts mit minimalem Ressourcenaufwand (Arbeitskräfte, Werkstoffe, Kapital, Maschinen usw.) und unter Einhaltung des Liefertermins.

    (Quelle: TBM Consulting Group http://www.tbmcg.com/de/about/ terminology.php)

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    Das Konzept der Lean Organisation lehnt an die Überlegungen des Lean Management an und bezeichnet eine Verschlankung der Organisation. Folgende Leitlinien sind Kennzeichen der Lean Organisation: Wenige Hierarchiestufen, kleine Organisationseinheiten, geringe Arbeitsteilung.

    (Quelle: http://www.steuerlinks.de/organisation/lexikon/ lean-organisation.html)

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    Lean Production ist auf folgende Prinzipien aufgebaut:

    • Verringerung der Fertigungstiefe durch verstärkte Zusammenarbeit mit Partnern

    • Rückführung von Aufgaben, Konzepten und Verantwortung zu den primären Leistungsbereichen

    • Simultanisierung: Aufgabe der tayloristischen Funktionsspezialisierung zugunsten ganzheitlicher Prozesse und Integration und Parallelisierung

    • Informatorische Vernetzung mit Händlern, Spediteuren und Zulieferern

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    Der Begriff "Lean" hat Konjunktur. Vor allem in Zeiten geringer Umsätze und Deckungsbeiträge streben Organisationen danach, schlank zu sein. Das gilt auch für deren Projekte und Projektmanagement. Dabei wird meist vergessen, worum es bei den "Lean"-Konzepten eigentlich geht.

    Aus diesem Grund zeigt diese Methodenbeschreibung auf,

    1. worin der Kern der "Lean"-Idee besteht,

    2. wie sich die "Lean"-Idee auf das Projektmanagement übertragen lässt,

    3. was die "Lean"-Idee für die Methoden des Projektmanagements bedeutet.

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    Den Begriff der Leistung kann man aus verschiedenen Perspektiven betrachten. In der Einsatzmittelrechnung (DIN 69902) arbeitet man mit der physikalisch-technischen Definition: Leistung ist Arbeit pro Zeit. Leistung bedeutet in diesem Zusammenhang, ein bestimmtes Arbeitsergebnis in einem festgelegten Zeitrahmen zu erzielen. Eine solche Definition lässt geistige, vor allem kreative und kommunikative Leistungen, die nicht zeitgebunden, sondern von ihrem Urheber abhängig und nicht direkt aus dem erbrachten Ergebnis ersichtlich sind, ganz außer acht. Auf dem Bereich der Kosten- und Leistungsrechnung (DIN 69903), bei Begriffen des Projektmanagement (DIN 69901) und auch bei der Fortschrittskontrolle herrscht der rechtliche Leistungsbegriff vor. Er kann in einem viel größeren Umfang bemessen werden, da er sich nur durch Tun oder Unterlassen definiert, für ein Projekt z.B. im Rahmen eines Werkvertrages. Der jeweilige Kontrollzeitpunkt (Stichtag) hat keine mathematische, sondern lediglich abgrenzende und befristende Bedeutung für Leistung. Häufig entspricht eine rechtliche Leistung einem technischen Arbeitsergebnis.

    (Quelle: GPM)

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    Aufgabenplanung: Erfassung und Bewertung der geplanten Einzelleistungen betreffend Mengen und Qualitäten in bezug auf die Projektdefinition (Spezifikationen) Ablaufplanung und -Controlling: Berücksichtigung der technologischen Bedingungen bei der Ermittlung einer optimalen Aufgabenfolge.

    (Quelle: GPM)

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    Ein Lenkungsausschuss ist ein Entscheidungsgremium, dass für die Steuerung von Projekten zuständig ist. Meistens setzt sich der Lenkungsausschuss aus Führungskräften der am Projekt beteiligten Organisationseinheiten zusammen. Seine Aufgaben bestehen in der Kontrolle der Berichte der Projektleitung, Genehmigung des Projektplans mit allen Teilplänen, Entscheidungen über Changes und Abnahme der Projektergebnisse. Andere Bezeichnungen für Lenkungsausschuss sind auch Entscheidungsausschuss, Steering-Committee.

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    Lieferantenkanban beruht auf dem Kanban-Prinzip, geht aber über die Unternehmensgrenzen hinaus und bezieht die Lieferanten in das Prinzip mit ein. Im Gegensatz zum Kanban meldet beim Lieferantenkanban die Verbrauchsstelle ihren Bedarf nicht an eine interne Zulieferstelle sondern an einen externen Lieferanten. Dieser hat die benötigten Produkte auf Lager. Ziel von Lieferanten-Kanban ist - wie bei Kanban - eine bedarfsgesteuerte Teilebereitstellung, welche hier durch den einen externen Lieferanten erfolgt. Die Bedarfsermittlung findet hauptsächlich über Kanbanbehälter, eKanban, Transponder oder RFID statt. Bei Lieferung und nach einer Eingangskontrolle und -buchung, fließen die Teile direkt in das interne Kanban-System ein. Vorteile von Lieferanten-Kanban:

    • Maximale Liefersicherheit für den Lieferanten

    • Lagerbestände und Puffer werden abgebaut

    • Die Wiederbeschaffungszeit kann aufgrund hoher Abrufstabilität auf wenige Tagen oder sogar Stunden reduziert werden

    • Steigerung der eigenen Flexibilität und die der Lieferanten

    • Kostensenkungen bei den Lieferanten sind möglich

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    Life-Cycle bedeutet Lebenszyklus und ist im Marketing als Produkt-Lebenszyklus zu verstehen. Im Projektmanagement versteht man darunter den Projektzyklus mit dem Start von Projekten, typischen Projektphasen und der Beendigung von Projekten. Die weitere Ausgestaltung solcher Phasenmodelle führt zu Vorgehensmodelle.

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    Der Wert eines Kunden, der durch den Aufbau einer lebenslangen Beziehung erwirtschaftet werden kann. Kann bei Business-to-Customer-Geschäften tatsächlich mit dem Lebensalter des Kunden korrelieren, hat beim B2B jedoch andere Bezugsgrößen (z.B. Branchenentwicklung).

    (Quelle: Reinhold Rapp: Customer Relationship Management Campus 2000)

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    Die LOB-Methode ist ein Instrument zur Planung und Überwachung von Aufträgen mit kleineren bis mittleren Stückzahlen. Sie wurde in den fünfziger Jahren von der US-Navy entworfen. Die Informationen zur Kontrolle des Ablaufprozesses werden hierbei grafisch dargestellt. Weiterhin gibt die LOB-Methode komponentenweise Auskunft bezüglich des Standes eines Auftrages über alle Stufen der Fertigung und Beschaffung, was in Abhängigkeit zu den geplanten Fertigstellungsdaten der Endprodukte geschieht. An bestimmten Punkten vergleicht die LOB-Methode den aktuellen Stand mit der Planung, so dass auf Abweichungen mit korrektiven Maßnahmen reagiert werden kann. Vier Elemente machen diese Methode aus:

    • Für das Produktionsziel stellt man die im Lieferplan ausgewiesenen, auszuliefernden Mengen anschaulich dar.

    • Der Produktionsplan als zweites Element gibt den Ablauf der Beschaffung, Herstellung, Montage und der Tests wider. Er wird anhand eines Zahlenstrahles veranschaulicht, der von der Maximalzeit (linke Seite) bis zur Auslieferung des Endproduktes zum Zeitpunkt Null (rechte Seite) reicht.

    • Der Produktionsfortschritt wird zu den im Produktionsplan festgelegten Kontrollzeitpunkten erhoben und grafisch durch ein Histogramm dargestellt.

    • Das letzte Element der Methode besteht aus der Line of Balance, die jederzeit die Soll-Mengen an den definierten Kontrollpunkten anzeigt, um die Lieferzeiten zu gewährleisten. Zum Vergleich wird sie ins Histogramm des Produktionsfortschrittes eingetragen.

    (Quelle: GPM)

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    In der Listungstechnik werden die einzelnen Projektteile in einer Liste gereiht. Die Dauer des jeweiligen Projektteils wird ausgewiesen. In Abhängigkeit von der Projektstruktur werden für die einzelnen Vorgänge Anfangs- und Endtermine errechnet und eingetragen. Die Listungstechnik findet hauptsächlich Anwendung bei

    • Terminierung bei wenigen Projektteilen

    • Lineare Abläufe ohne Vernetzungen

    Siehe auch: GANTT-Technik, PLANNET-Technik.

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    Bezeichnet eine Organisationsform, die nach Funktionen - wie z.B. Forschung und Entwicklung, Produktion, Vertrieb - gegliedert ist und bei der jeder Mitarbeiter fachlich sowie disziplinarisch einem Vorgesetzten zugeordnet ist. Eine Variante dieser Organisationsform bildet die Stab-Linien-Organisation. Hier erhalten spezialisierte Stabstellen fachliche Kompetenzen neben der Linie.

    (Quelle: VDI Nachrichten Nr. 41)

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    Physische Gewährleistung der Versorgung der Realisierungsprozesse mit den zugeteilten Einsatzmitteln, dazu gehören auch die Instandhaltungs- und die Entsorgungslogistik.

    (Quelle: GPM)

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    M

    Die Zeit, die eine Maschine für die Herstellung einer Einheit benötigt, ausschließlich Laden und Entladen.

    (Quelle: TBM Consulting Group http://www.tbmcg.com/de/about/ terminology.php)

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    Die Makigami-Prozessdarstellung kann benutzt werden, um Unternehmensprozesse jeder Art zu visualisieren und zu analysieren. Insbesondere eignet sich dieses Verfahren zur Elimination von Verlusten in administrativen Abläufen bzw. im Büro, wo die Prozesse im allgemeinen weniger transparent sind. Jeder der sieben tödlichen Verluste für Büros kann und wird mit Hilfe von Makigami verdeutlicht werden.

    7 tödliche Verluste für Büros:

    1. Mängel (Fehler- oder lückenhafte Informationen)

    2. Warten (auf Daten, aus anderen Bereichen)

    3. Prüfen (Unterschriften sammeln)

    4. Nachbearbeiten (kopieren, verändern)

    5. Lagern und Stapeln (Aktenstapel, etc.)

    6. Überbearbeiten (suchen, nicht vereinheitlichte Verfahrensweisen)

    7. Bewegen (Unterlagen die herum geschoben werden, unlogische Ablagesysteme)

    Makigami besteht aus drei Phasen (in Form der Beantwortung folgender Fragen):

    1. Wie geht es uns jetzt? Analyse des IST-Zustandes! Visualisieren des aktuellen Zustandes.

    2. Was beinhaltet unsere Vision? Erarbeitung des Soll-Zustandes/Vision! Visualisieren des idealen Zustandes.

    3. Was ist der erste Schritte in Richtung unserer Vision? Umsetzungsplan zur Erreichung des Soll-Zustandes! Entwickeln eines Verbesserungsprozesses.

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    Die Berechtigung der Mitarbeiter, bei Störungen den Prozess zu unterbrechen und damit zu verhindern, dass Fehler oder Standardabweichungen an nachgelagerte Prozesse weitergeleitet werden.

    (Quelle: TBM Consulting Group http://www.tbmcg.com/de/about/ terminology.php)

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    Materialbedarfsplanung ist die zeitliche und mengenmäßige Festlegung an Rohmaterialien und Komponenten unterhalb der Enderzeugnisstufe, die zur Durchführung des Produktionsplanes für Enderzeugnisse erforderlich ist.

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    Der Mechanismus basiert auf der Erklärung von Phänomenen ausschließlich durch die Analyse der zwingenden Ursache-Wirkungs-Relation. Monokausales, deterministisches und statistisches Denken ohne Berücksichtigung von Rückkopplungen und Wechselwirkungen ist die Folge.

    (Quelle: GPM)

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    Der Begriff Mehrweglogistik umschreibt den Einsatz von Kunststoffbehältern anstelle von Einwegverpackungen (Kartonage) im inner- und außerbetrieblichen Transport sowie der Lagerung & Kommissionierung von Gütern. Vorrangiges Ziel ist die Standardisierung von Verpackungen und die Reduktion von Verpackungsabfall. Im Gegensatz zu der intralogistischen Umsetzung wird das außerbetriebliche Management solcher Behälter Pools meist durch einen Pooling Dienstleister übernommen, welcher die Behälter zurückführt, repariert, reinigt, lagert und der Supply Chain bedarfsgerecht wieder zuführt. Den Lean Management Ansatz, der Wirtschaftlichkeit, Prozesse und Transparenz eines Mehrwegsystems sicherstellen soll, bezeichnet man als Behältermanagement.

    (Quelle: www.comepack.com)

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    Meilensteine sind Ereignisse besonderer Bedeutung (Definition nach DIN). Die wichtigsten Meilensteine in einem Phasenmodell sind die Übergänge von einer Projektphase in die nächste.

    (Quelle: GPM)

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    Die Meilenstein-Trendanalyse ist eine Methode zur Terminüberwachung von Projekten. Voraussetzung ist ein Meilensteinplan, in dem das Projekt in einzelnen Meilensteinen definiert ist. Das Verfahren arbeitet mit Schätzwerten, die die voraussichtlichen Zwischen- und Endtermine des Projektes angeben. Jedem Meilenstein werden feste Termine zugeordnet, deren Einhaltung man in periodischen Zeitabständen überprüft. Dazu trägt man die Schätzwerte in das Trendchart ein. Dieses Diagramm wird als rechtwinkliges Dreieck konstruiert: Die vertikale Kathede gibt die Meilenstein-Termine wider, die horizontale die Berichtszeitpunkte. Jeder geschätzte Termin eines Meilensteines wird zum jeweiligen Berichtszeitpunkt aufgeführt und mit dem nächsten verbunden, so dass sich für jeden Meilenstein eine Kurve im Schaubild ergibt, die mit dem Erreichen der Hypothenuse des Diagramms die Vollendung des Meilensteines anzeigt. Steigt die Kurve an, so verzögert sich der Endtermin des Meilensteines. Bleibt sie relativ waagrecht, verläuft die Arbeit fristgerecht, sinkt sie ab, wird der Meilenstein eher als angenommen abgeschlossen. Abweichungen müssen kommentiert, Korrekturmaßnahmen sollten angegeben werden. Die ins Trendchart einzuordnenden Schätzwerte können durch die Mitarbeiter (subjektiv!) oder durch Verfahren wie der Netzplantechnik ermittelt werden.

    (Quelle: Mehrmann/ Wirtz, GPM)

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    Der Fertigstellungswert innerhalb eines Arbeitspaketes kann per Meilensteintechnik ermittelt werden, wenn das Arbeitspaket mehrere Monate dauert, wenn innerhalb dessen definierte Ergebnisse (Meilensteine) vorliegen und diese mit Kosten bewertet werden können. Der Fertigstellungswertes des Meilensteines wird erst nach Abschluss des Meilensteines zu dem bisherigen Fertigstellungswert addiert. Ein Beispiel: Ein Arbeitspaket mit dem Gesamtfertigstellungswert 200 ist in drei Meilensteine mit den Werten M1=50, M2=90 und M3=60 definiert. Für M1 werden zwei Perioden zur Fertigstellung, für M2 und M3 je eine angenommen. Nach zwei Perioden ist also M1 abgeschlossen, der Fertigstellungswert des gesamten Arbeitspaketes beträgt 50. Nach Periode drei ist M2 mit dem Wert 90 beendet. Der kumulierte Fertigstellungswert liegt nun bei 140 (=50+90). Ist die vierte Periode mit M3=60 abgeschlossen, ist das Arbeitspaket vollständig ausgeführt, der kumulierte Fertigstellungswert 200 (=50+90+60), und somit der Endwert, ist erreicht.

    (Quelle: GPM, Mehrmann/Wirtz)

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    Bei dieser Methode ergibt sich der Fertigstellungswert aus dem Verhältnis einer Mengeneinheit zur geplanten Gesamtmenge. Die Mengeneinheit wird mit den entsprechenden Plan-Kosten bewertet. Dieses Vorgehen setzt voraus, dass eine Zeitplanung vorliegt, die sich auf Parameter bzw. auf Mengen bezieht, und dass messbare bzw. zählbare Ergebnisse im zeitlichen Rahmen des Arbeitspaketes anfallen (z.B. produzierte Teile mit demselben Wert). Der Fertigstellungswert wird aus den bereits hergestellten Mengen ermittelt. Besteht z.B. ein Arbeitspaket aus 50 Mengeneinheiten mit dem Einzelwert 10, beträgt der Gesamtwert der Teile 500. Diese Mengeneinheiten sollen in drei Perioden zu je 10, 15 und 25 Teilen erarbeitet werden. Nach der ersten Periode sind also 10 Teile erstellt, der Fertigstellungswert liegt bei 100 (10 Mengeneinheiten multipliziert mit dem Einzelwert 10). Zu diesen 10 Teilen kommen nach der zweiten Zeiteinheit 15 weitere Mengeneinheiten hinzu, so dass sich der Fertigstellungswert auf 250 erhöht. Der Gesamtwert 500 wird mit der Fertigstellung der letzten 25 Mengeneinheiten erreicht, das Arbeitspaket ist abgeschlossen.

    (Quelle: GPM, Mehrmann/Wirtz)

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    Mergers and Acquisitions ist ein Sammelbegriff für den Erwerb oder die Veräußerung von Firmenbeteiligungen, Fusionen oder Kooperationen. Er umfasst alle Aktivitäten auf diesem Gebiet. Neben den Business-Faktoren (Finanzierung, Markt- und Markenstrategie) leisten personalbezogene Faktoren einen signifikanten Beitrag zum Erfolg eines M&A-Projektes. Insbesondere kommt es darauf an, die Mitarbeiter durch Informationen über das andere Unternehmen und durch frühzeitiges Arbeiten in gemischten Teams auf die Zusammenarbeit mit den neuen Kollegen vorzubereiten und ihr Commitment zu fördern. Das Vorhandensein einer Integrationsstrategie, die Einbindung des Personalmanagements in die Integrationsprojektgruppe und die Leitung dieser Projektgruppe durch einen erfahrenen Projektmanager mit ausgeprägter Führungskompetenz hängen ebenfalls signifikant mit dem Gesamterfolg eines M&A-Projektes zusammen.

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    Der wesentliche und am häufigsten genutzte Bestandteil vieler Groupware-Systeme. Versand von Rundschreiben per E-Mail nach Verteilerlisten; Voice-/Video-Mail; Internetkonferenzen; Internet-Protokolle als Plattform für Gruppenarbeit: Dokument kann direkt ohne html-Kenntnisse oder Webmaster im Intranet abgelegt werden, damit zeitgleich verschiedene Projektgruppen damit arbeiten können.

    (Quelle: Report Wissensmanagement: Wie deutsche Firmen ihr Wissen profitabel machen. Herausgeber: Prof. Dr. C.H. Antoni, Dr. Ing. T. Sommerlatte)

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    Für die Bearbeitung eines Problems mittels der Metaplan-Methode benötigt der Projektleiter eine gute Vorbereitung und technisches Material. Das Verfahren sieht vor, dass der Projektleiter als Moderator der Sitzung seinem Team die Problemstellung vorgibt, indem er wichtige Fragen dazu formuliert, in großen Lettern auf Packpapier notiert und an Pinnwände heftet. Die einzelnen Teilnehmer schreiben ihre Vorschläge, Lösungsansätze und Meinungen zum jeweiligen Thema auf bunte Karten, die nach Wichtigkeit sortiert und an den Pinnwänden angeordnet werden. Die Metaplan-Technik gibt somit die Möglichkeit, Probleme strukturiert darzustellen. Am Ende einer Sitzung sollte jedem Teilnehmer klar sein, wie das Problem zu lösen ist und welche Funktionen und Aufgaben ihm zukommen. Zu diesem Zweck muss der Projektleiter die Ergebnisse zusammenfassen und jedem Mitglied des Teams zugänglich machen (z.B. durch Fotografieren der fertigen Pinnwände und Aushändigen von Fotokopien). Eventuell müssen Hausaufgaben verteilt und ein weiteres Meeting vereinbart werden.

    (Quelle: Mehrmann/Wirtz)

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    Siehe Brainwriting

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    Bei dieser Methode zur Ermittlung des Fertigstellungswertes erhält das Arbeitspaket zu Beginn und während seiner Durchführung den Wert 0. Erst ab dem Moment der Fertigstellung wird es mit 100% bewertet. Das Arbeitspaket muss daher innerhalb einer Berichtsperiode (z.B. eines Monats) liegen.

    (Quelle: GPM)

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    Beträgt die Dauer eines Arbeitspaketes nicht mehr als drei Monate und ist eine Detailplanung nicht möglich, bietet sich die 50-50-Technik an. Die Bestimmung des Fertigstellungswertes wird dadurch verfälscht, dass dem Arbeitspaket bereits zu Beginn 50% des Fertigstellungswertes angerechnet werden, ebenso am Ende 50%, ohne die Zwischenentwicklung zu berücksichtigen.

    (Quelle: Mehrmann/Wirtz, GPM)

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    Die Metra Potential Methode (MPM) ist eine 1958 von der französischen Firma SEMA ausgearbeitete Netzplantechnik. Sie ist als Vorgangsknoten-Netzplan (VKN) konzipiert und arbeitet wie CPM mit einem deterministischen Zeitmodell.

    (Quelle: Mehrmann/Wirtz)

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    Die Methode des Mind-Mapping verbindet sprachliches und bildhaftes Denken. Dabei notiert man in die Mitte eines großen Papierbogens das zu bearbeitende Thema, von dem aus sich nun die Gedanken der einzelnen Person oder der Gruppe entwickeln. Die Überlegungen werden grafisch je nach Wichtigkeit als Hauptäste mit Nebenzweigen dargestellt, die aus dem Mittelpunkt hervorwachsen. Zur Übersichtlichkeit können die Äste durch Farben kenntlich gemacht werden. Diese Methode der Notizenerstellung kann beliebig erweitert werden und ist überaus variabel.

    (Quelle: Mehrmann/Wirtz)

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    Die Zeit, in der eine Person einen bestimmten Arbeitsablauf ausführt, einschließlich der Zeiten zum Laden und Entladen von Teilen, ausschließlich der Wartezeiten.

    (Quelle: TBM Consulting Group http://www.tbmcg.com/de/about/ terminology.php)

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    Projektmanagement besteht aus folgenden Modulen:

    • Planung

    • Führung

    • Steuerung

    • Strukturorganisation

    • Ablauforganisation

    • Projektziele

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    Dieses festgelegte Formular informiert den Auftraggeber/ die Entscheidungsinstanz über den aktuellen Stand des Projektes und seines Fortschrittes, außerplanmäßige Änderungen und aufgetretene Besonderheiten, die Einfluss auf den Projektverlauf haben. Hierbei kann der Monat oder das Quartal als Berichtszeitraum vereinbart werden.

    (Quelle: GPM)

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    Die Monitorgruppe hat die Aufgabe, die Expertenrunden bei der Befragung nach der Delphi-Methode vorzubereiten, die Fachleute auszuwählen, die Fragebögen zu vergeben und auszuwerten.

    (Quelle: Gabler Management)

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    Diese analytische Methode oder auch Strukturierte Forschung wurde von Prof. Fritz Zwicky von der TU Kalifornien entwickelt. Sie beschreibt die wichtigsten Parameter und deren Variablen eines Problems und ordnet sie in einem Koordinationssystem an. In einem Problem, das 2 wichtige Leistungsparameter hat, wäre die Form der Matrix ein Rechteck, bei 3 Parametern ein Würfel. Ein solches Modell bezeichnet man als einen Karteikasten mit Schubfächern. Jedes Schubfach ist mit einer Variante der z.B. 3 Parameter gefüllt. Einige dieser Schubfächer sind schnell mit bestehenden Konzepten gefüllt. Eine große Anzahl Schubfächer aber ist leer, oftmals deswegen, weil noch niemand daran dachte, die möglichen Varianten so zu kombinieren.

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    Der Morphologische Kasten versucht theoretisch denkbare Lösungen zu einer bestimmten Problemstellung darzustellen. Dabei wird das Problem in seine wesentlichen, aber unabhängigen Merkmale zerlegt. Diese ordnet man in einem Kasten an und versucht Einzelmöglichkeiten zu finden. Die Einzelmöglichkeiten zu diesen Merkmalen werden als analytische Arbeitshilfen notiert. Zuletzt kombiniert man die Merkmalsausprägungen, so dass sich neuartige Lösungsansätze ergeben.

    (Quelle: Mehrmann/Wirtz)

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    Japanisch für Verschwendung. Jede Tätigkeit, die Ressourcen verbraucht, ohne direkt zum Mehrwert des Produkts beizutragen.

    (Quelle: TBM Consulting Group http://www.tbmcg.com/de/about/ terminology.php)

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    Diese Methode der Situationsanalyse bedient sich stichprobenweise durchgeführter Kurzzeitbeobachtungen, um statistisch sichere Ergebnisse über Mengen- und Zeitangaben zu erhalten. Handelt es sich dabei um eine Mengenerhebung, spricht man von Multimoment-Häufigkeitsverfahren (MMH), ist die Zeiterfassung Gegenstand der Untersuchung, verwendet man den Ausdruck Multimoment-Zeitmessverfahren (MMZ). Bei sorgfältiger Vorbereitung sollte sich die Multimomentaufnahme in folgenden Schritten vollziehen:

    • Vorbereitung der betroffenen Betriebsbereiche auf die Untersuchung Abgrenzung und Konkretisierung des Untersuchungsgegenstandes

    • Festlegung von Beobachtungselementen (z.B. Kommunikationsarten, Verrichtungen im Betrieb)

    • Erarbeitung eines Beobachtungszeitplanes in Zeitintervallen (Zufallszeitentabelle hilfreich)

    • Festsetzung der Reihenfolge der Aufnahmesituation je Rundgang (strikte Einhaltung dieser Reihenfolge während der gesamten Aufnahmedauer)

    • Aufstellen von Erfassungslisten zur Protokollierung mathematisch-statistische Datenauswertung

    (Quelle: GPM)

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    Siehe Mengenproportionalität

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    Abstimmung von Terminen und Ressourceneinsatz zwischen mehreren Projekten zwecks Erschließung von Synergieeffekten und Vermeidung von gegenseitigen Störungen.

    (Quelle: GPM)

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    Abweichungen von den Standardwerten der Prozessqualität, der Kosten und der Liefertermine.

    (Quelle: TBM Consulting Group http://www.tbmcg.com/de/about/ terminology.php)

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    Übertreibung und Überlastung: Nachfrage überfordert Kapazitäten.

    (Quelle: TBM Consulting Group http://www.tbmcg.de/resource-center/lean-sigma-glossary-terms.html#letter-m)

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    N

    Siehe Claim-Management

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    Zwei oder mehr Tätigkeiten in einer Bewegung ausführen.

    (Quelle: TBM Consulting Group http://www.tbmcg.com/de/about/ terminology.php)

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    Eine Netzplanaktualisierung ist die Neuberechnung des Netzplanes zu einem Aktualisierungstermin unter Berücksichtigung der eingegangenen Rückmeldungen.

    (Quelle: GPM)

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    Definition Netzplantechnik nach DIN 69 900: Alle Verfahren zur Analyse, Beschreibung, Planung und Steuerung von Abläufen auf der Grundlage der Graphentheorie, wobei Zeit, Kosten, Einsatzmittel und weitere Einflussgrößen berücksichtigt werden können.

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    Eine Netzplanverdichtung ist das Verringern der Anzahl der Vorgänge, Ereignisse bzw. Anordnungsbeziehungen eines Netzplans bei gleichbleibender Ablaufstruktur des Projektes (Definition nach DIN). Dieses Verfahren ist angebracht, wenn aus einem detaillierten Netzplan, der in der Praxis häufig aus den Beschreibungen der Arbeitspakete bereits erstellt ist, ein noch nicht vorhandener Grob- oder Rahmennetzplan entwickelt werden soll.

    (Quelle: GPM)

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    Siehe Teilnetztechnik

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    Jede Tätigkeit, die die Kosten erhöht, ohne zum Mehrwert des Produkts oder Prozesses beizutragen.

    (Quelle: TBM Consulting Group http://www.tbmcg.com/de/about/ terminology.php)

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    Eine Methode der Produktionsplanung, die bewirkt, dass sich Schwankungen in der Kundennachfrage über einen bestimmten Zeitraum nicht auf die Produktion auswirken. Jedes Teil wird jeden Tag hergestellt.

    (Quelle: TBM Consulting Group http://www.tbmcg.com/de/about/ terminology.php)

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    Jede Tätigkeit, die die Kosten erhöht, ohne zum Mehrwert des Produkts oder Prozesses beizutragen.

    (Quelle: TBM Consulting Group http://www.tbmcg.com/de/about/ terminology.php)

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    Hoshin-Kanri enthält eine Ziel-Hierarchie. Das mehrjährige Ziel (Ideal oder Vision) ist der Nordstern (True North), an dem sich die jährlichen Ziele, aber auch die konkreten Verbesserungsaktivitäten orientieren. Weil der Nordstern an den Kundenbedürfnissen ausgerichtet ist, können die bisher unterschiedlichen und teilweise widersprüchlichen Managementziele neu bestimmt, synchronisiert und aufeinander abgestimmt werden. Das löst einige der bisherigen Zielkonflikte auf.

    (Quelle: http://www.wandelweb.de/wiki/index.php5?title=Hoshin_Kanri)

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    Normalfolge: Dieser Begriff aus der Netzplantechnik bezeichnet die übliche Anordnungsbeziehung von Vorgängen innerhalb eines Netzplanes. Dabei ist der Beginn eines Vorgangs vom Ende seines Vorgängers/seiner Vorgänger abhängig, d.h. der betreffende Vorgang kann erst gestartet werden, wenn die Vorläufer abgeschlossen sind.

    (Quelle: GPM)

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    Die Nutzwertanalyse (NWA) ist ein Verfahren zur Darlegung des Nutzens, der monetär nicht zu erfassen ist. Sie vollzieht sich in mehreren Teilschritten: Zuerst sammelt das Team alle wesentlichen Ziele der Investition, die monetär nicht quantifizierbar sind, u.a. auf deduktive und intuitive Art und Weise. Danach erfolgt die Gewichtung der Ziele, die jedem Ziel eine relative Bedeutung beimißt (verschiedene Verfahren möglich), wobei das Zielsystem grundsätzlich von oben nach unten mit Gewichten versehen wird. Als dritter Teilschritt werden nun Wertmaßstäbe aufgestellt, die es später ermöglichen, den einzelnen Lösungsalternativen der Ziele Erfüllungsgrade zuzuordnen. Der Erfüllungsgrad gibt an, inwieweit das vorgegebene Ziel erreicht wird. Darauf erstellt das Team eine Bewertungstabelle der Alternativen, die nur den Zielen unterster Kategorie ein Stufengewicht zuteilt. Die anschließende Berechnung der Nutzwerte erfolgt durch Multiplikation von Gewicht und Bewertung. Den Gesamtnutzwert einer Alternative erhält man aus der Summe aller diesbezüglichen Nutzwerte. Gibt es mehrere Lösungsalternativen werden sie anhand ihrer Gesamtnutzwerte hierarchisch aufgelistet. Die Empfindlichkeitsanalyse führt man nur dann durch, wenn Zweifel über die Richtigkeit oder Genauigkeit der Ergebnisse besteht und wenn die Gesamtnutzwerte der besten Alternativen eng beisammen liegen. Als letzter Schritt wird jedes einzelne Ergebnis dargelegt und beurteilt, um die Entscheidungsfindung zu rechtfertigen.

    (Quelle: GPM)

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    O

    Diese gemischte Darstellungsform eines Projektstrukturplanes, die zum Teil die objektorientierte, zum Teil die funktionsorientierte Struktur berücksichtigt, hat sich in der Praxis bewährt, da sie beiden Strukturformen weitgehend gerecht wird. Siehe auch: Projektstrukturplan (PSP).

    (Quelle: GPM)

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    Bei dieser möglichen Form eines Projektstrukturplanes wird der Projektgegenstand entsprechend einer Systemgliederung in Teil- und Untersysteme, Hauptbaugruppen, Baugruppen usw. unterteilt. Die objektorientierte Struktur wird auch ergebnis- oder erzeugnisorientierte Struktur genannt. Siehe auch: Projektstrukturplan (PSP).

    (Quelle: GPM)

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    Die Verpflichtungen, die Projektbeauftragte gegenüber externen Auftragnehmern (z.B. bei Materialbestellung) für deren Arbeiten eingehen, werden Obligo genannt. Diese Verbindlichkeiten sind während der Auftragsabwicklung oder nach Abschluss des Auftrages zu bezahlen. Die Kostenplanung muss um eine Planung zu den Zahlungsverpflichtungen vervollständigt werden. Ist-Kosten und Obligo geben den gesamten Verbrauch eines Projektes bis zu seinem Stichtag wider.

    (Quelle: GPM)

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    Ein Fertigungskonzept, bei dem jeweils nur ein Teil von einer zur nächsten Arbeitsstation wandert, ohne dass sich dazwischen Bestände bilden können.

    (Quelle: TBM Consulting Group http://www.tbmcg.com/de/about/ terminology.php)

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    Individuelle Kommunikation mit dem Kunden, z.B. personalisierter Dialog via Direct-Mailing oder Internet/e-Mail.

    (Quelle: Reinhold Rapp: Customer Relationship Management Campus 2000)

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    Noch umfassender als die One-to-One-Kommunikation. Personalisierte Marketingmaßnahme mit individueller Distribution, Produktmanagement und Pricing.

    (Quelle: Reinhold Rapp: Customer Relationship Management Campus 2000)

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    Die Reduktion der Rüstarbeiten auf einen einzigen Arbeitsschritt.

    (Quelle: TBM Consulting Group http://www.tbmcg.com/de/about/ terminology.php)

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    Die Zeit, in der eine Person einen bestimmten Arbeitsablauf ausführt, einschließlich der Zeiten zum Laden und Entladen von Teilen, ausschließlich der Wartezeiten. 

    (Quelle: TBM Consulting Group http://www.tbmcg.com/de/about/ terminology.php)

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    Die optimistische Netzplanaktualisierung arbeitet nach dem Prinzip:

    Keine Rückmeldungen = Arbeitsfortschritt planmäßig.

    Verschiebungen werden vermieden, indem man vor der Neuberechnung den Fertigstellungsgrad der Vorgänge bzw. Ressourcenzuordnungen dementsprechend angleicht. Vorgänge werden als fertig gemeldet, wenn ihr Endtermin vor das Aktualisierungsdatum fällt.

    (Quelle: GPM)

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    Diese grafische Darstellung der formell geregelten Beziehungs- und Kompetenzstruktur innerhalb einer Organisation verdeutlicht nicht den funktionalen Zusammenhang der Arbeitsabläufe oder den Grad der Kooperation, sondern sie gibt nur eine Übersicht über die Grobstruktur der mehrstufigen Über- und Unterstellung sowie über das Gefüge der verschiedenen Abteilungen und Funktionsbereiche in der Unternehmung.

    (Quelle: Schneider/Lexikon zu Team und Teamarbeit)

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    Aufbau- und Ablauforganisation im Projekt, deren Anpassung an den Projektfortschritt und Einbindung in die Trägerorganisation.

    (Quelle: GPM)

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    Ein Organisationsprojekt soll Aufbau- und/oder Ablaufstrukturen in Organisationseinheiten neu schaffen bzw. verändern. Die betroffenen Strukturen sind immaterieller Art und zunächst von den materiellen Beschaffungen und Veränderungen zu trennen. Inhaltliches Projektziel ist damit ein neuer oder veränderter Zustand einer Teilmenge menschlicher Individuen. Ist dieser Zustand erreicht, kann das Projekt als abgeschlossen gelten. Die Umorganisation eines Betriebes oder die Einführung von Bürokommunikation etc. werden dieser Projektart zugeordnet.

    (Quelle: Mehrmann/Wirtz, GPM)

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    Auch aktives Telefonmarketing genannt, bedeutet das gezielte Anrufen von Adressatengruppen. Dabei werden die Kunden des auftraggebenden Unternehmens vom Call-Center angerufen, die Call-Agents melden sich unter dem Firmennamen der Auftragsfirma. Zu den typischen Outbound-Leistungen zählen Terminvereinbarungen, Adressqualifikation, Entscheider-Ermittlung, Neukundenbegrüßung, Mailingnachbereitung etc.

    (Quelle: Reinhold Rapp: Customer Relationship Management Campus 2000)

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    Der Begriff Gesamtanlageneffektivität (GAE) oder englisch Overall Equipment Effectiveness (OEE) bezeichnet eine vom Japan Institute of Plant Maintenance erstellte Kennzahl. Sie ist eines der Ergebnisse im Zuge der jahrzehntelangen Entwicklung des TPM-Konzeptes (Total Productive Maintenance). Die Gesamtanlageneffektivität ist ein Maß für die Wertschöpfung einer Anlage. Die GAE einer Anlage ist als das Produkt der folgenden drei Faktoren definiert:

    • Verfügbarkeitsfaktor

    • Leistungsfaktor

    • Qualitätsfaktor.

    Ihr Wertebereich liegt zwischen 0 und 1 oder zwischen 0 % und 100 %. Weltklasse-Betriebe erreichen eine OEE von 85% auf Betriebssicht in der Fertigungsindustrie und 95% in der verfahrenstechnischen Industrie auf Betriebssicht. Die GAE ist als Produkt von Verfügbarkeitsfaktor, Leistungsfaktor und Qualitätsfaktor definiert. So folgt:

    GAE = Verfügbarkeitsfaktor x Leistungsfaktor x Qualitätsfaktor

    Es ergibt sich ein Prozentwert, der angibt, zu welchem Anteil der geplanten Maschinenlaufzeit tatsächlich produziert worden ist. Dieser Wert liegt meist deutlich unter 100 %, da die einfließenden Faktoren jeweils auch meist unter 100 % liegen. So werden die verschiedensten Verschwendungen deutlich gemacht. Der Nutzen von GAE besteht in der zuverlässigen Analyse von Maschinenzeitverlusten, exakte Berechnungen und Auswertungsmöglichkeiten, Berücksichtigung der Schnittstellen und Interdependenzen und lässt somit das Management mit einem anderen Blick auf die Anlagen schauen.

    (Quelle: Wikipedia.de)

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    P

    Eine Technik, mit der ein Prozess auf die Taktzeit abgestimmt wird.

    (Quelle: TBM Consulting Group http://www.tbmcg.com/de/about/ terminology.php)

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    Gewährleistung nach fachlicher und sozialer Kompetenz zusammengesetzter Projektteams, deren effektive Projektarbeit und Wiedereingliederung nach Projektabschluss.

    (Quelle GPM)

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    Die pessimistische Aktualisierung eines Netzplans basiert auf der Formel:

    Keine Rückmeldungen = kein Arbeitsfortschritt.

    Vor der Neuberechnung werden die Rückmeldetermine aller begonnen Vorgänge auf das Aktualisierungsdatum verlegt, während der Fertigstellungsgrad unverändert bleibt. Alle offenen Arbeiten werden hinter den Aktualisierungstermin verschoben. Unnötige Verschiebungen treten auf, wenn ein Vorgang zwar bearbeitet, aber längere Zeit nicht zurückgemeldet wurde.

    (Quelle: GPM)

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    Das Pflichtenheft

    • ist die Sammlung der Anforderungen an das Projekt

    • ist strukturiert aufgebaut

    • ist vollständig bzw. definiert fehlende Komponenten

    • wird schrittweise detailliert

    • ist widerspruchsfrei

    • wird inhaltlich vom Auftraggeber + dem Projekt erarbeitet

    • wird formal vom Projektleiter verantwortet

    • ist allen Beteiligten bekannt

    • wird regelmäßig überprüft (Meilensteine) und ggf. angepaßt.

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    Das Ergebnisprotokoll der Phasenabnahmebesprechung nennt man Phasenabnahmebericht. Er dokumentiert die Überprüfung der abgewickelten Phase mit Übersicht über die Phasenergebnisse und Aussagen zur Einhaltung der Phasenziele. Ebenso beinhaltet er die Freigabe der Folgephase. Dieser Bericht, für den ein festgelegtes Formular verwendet wird, muss die Entscheidungsinstanz/der Auftraggeber unterschreiben.

    (Quelle: GPM)

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    Steht ein Übergang von einer Projektphase in die nächste an, hält man eine Phasenentscheidungssitzung ab, in der die Ergebnisse der abgeschlossenen Phase zusammengetragen werden und die Folgephase eingeleitet wird. Diese Besprechung ist üblicherweise ein Meilenstein, an dem über die Fortführung des Projektes, die Wiederholung einer Phase oder den Abbruch des Projektes entschieden wird.

    (Quelle: GPM)

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    Ein Phasenmodell ist die Darstellung eines Projektablaufes gegliedert in zeitliche Abschnitte, die jeweils eindeutig bezeichnet werden können und ein wesentliches Teilergebnis des Gesamtprojektes abgeben.

    (Quelle: Mehrmann/Wirtz)

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    Pitch definiert den Zeitabstand, in dem Arbeit am Schrittmacherprozess freigegeben wird und fertige Produkte entfernt werden. In der Regel wird versucht, den Zeitabstand nach der Behältergröße für Endprodukte auszulegen. Der Pitch lässt sich auch als Management-Zeitrahmen auffassen, der einen Soll-Ist-Vergleich der Ausbringung erlaubt. Zur Unterstützung des Pitches eignen sich Ausgleichskästen, auch "Heijunka-Boxes" genannt, in denen Kanban-Kärtchen die Produktfolge für die Pitch-Inkremente vorgeben.

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    Datensammlung und Bearbeitung in vordefinierten Excel-Sheets (PFEP)

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    Planen heißt vorausschauen, gedanklich mit Hilfe der Analyse ein Zukunftsmodell entwickeln, dessen Realisierungsmittel auf die Modellanforderungen optimal abgestimmt sind, damit ein machbares, logisches Durchführungskonzept entsteht.

    (Quelle: GPM)

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    Die PLANNET-Technik (Planning Network) ist eine Weiterentwicklung der GANTT-Technik. Mit ihr wird versucht, den wesentlichen Nachteil der GANTT-Technik, nämlich dass die terminlichen Abhängigkeiten nicht erkennbar sind, grafisch ebenfalls in diese Technik einzubeziehen. Das geschieht dadurch, dass mit verbindenden Strichen die terminlichen Abhängigkeiten dargestellt werden. Dadurch ergibt sich automatisch der Ausweis von Pufferzeiten. Diese Zeiten werden gestrichelt dargestellt. Die PLANNET-Technik wird häufig angewandt bei Projektterminierung für wenige Projektteile Erfordernis einer optisch überzeugenden Darstellungsform Grafische Darstellung von Abhängigkeiten und Pufferzeiten.

    Siehe auch: Listungstechnik.

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    Planungstafeln unterstützen dabei, Projekte, Aufgaben oder Prozesse in ihrer Reihenfolge und mit ihrem Zeit- und Kapazitätsbedarf visuell darzustellen. Dies ermöglicht ein schnelles Erkennen von Verfügbarkeit, Verantwortlichkeit, Auslastung von Kapazitäten, stand der Abarbeitung oder drohende Terminverzögerung und damit eine sofortige Reaktion. Die Aufgabenstellung entscheidet über die Art der Planung. Anwendungsgebiete für Plantafeln sind:

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    Die Planungsbesprechung findet zum Abschluss einer Projektphase statt und wird häufig mit der Phasenentscheidungsbesprechung verbunden. Sie dient dazu die grobe Planung der nachfolgenden Phase anhand der Erkenntnisse und Ergebnisse aus der Vorphase zu überarbeiten, zu verbessern und zu detaillieren.

    (Quelle: GPM)

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    Eine Verbesserung, die sich auf eine bestimmte Arbeitsstation beschränkt und schnell von zwei bis drei Experten ausgeführt wird. Folgt für gewöhnlich auf einen Kaizen-Workshop.

    (Quelle: TBM Consulting Group http://www.tbmcg.com/de/about/terminology.php)

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    Japanisch für «Fehlervermeidung». Ein Poka-Yoke-Gerät verhindert, dass ein menschlicher Fehler die maschinelle Arbeit oder den Prozess beeinträchtigt und schließlich zum Produktdefekt ausartet.

    (Quelle: TBM Consulting Group http://www.tbmcg.com/de/about/terminology.php)

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    Konzept, bei dem die strategischen Geschäftsziele eines Unternehmens auf die verfügbaren Ressourcen abgestimmt und auf allen Hierarchieebenen weiter vermittelt werden, um alle Mitarbeiter an diese gemeinsamen Ziele zu binden.

    (Quelle: TBM Consulting Group http://www.tbmcg.com/de/about/ terminology.php)

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    Man spricht von einem Portfolio-Verfahren, wenn Geschäftseinheiten eines Unternehmens (z.B. Produkte, Kapitalquellen, Mitarbeiter, Projekte, etc.) strategisch positioniert werden, so dass dessen kurzfristiger Erfolg und langfristiger Bestand optimiert werden. Ein zweidimensionales Diagramm dient zur grafischen Darstellung, auf dessen horizontaler Achse die gegenwärtige Position der betrachteten Geschäftseinheiten (z.B. Marktanteil von Produkten) verzeichnet ist. Die vertikale Achse enthält die zukünftige Attraktivität der Geschäftseinheiten (z.B. Wachstum der Produktmärkte). Ein Entwicklungspfad (z.B. Projektphasen, Projekt-Lebenszyklus), dem die Geschäftseinheiten folgen, wird gedanklich in das Diagramm miteinbezogen. Eine Projekt-Portfolio-Entscheidung beginnt mit der Operationalisierung der gegenwärtigen Situation von Projekten (z.B. Effizienz, Effektivität) und deren Attraktivität (z.B. erwartetes Auftragsvolumen). Nach der Messung ihrer Merkmale werden die Projektdaten in das Diagramm eingetragen. Anhand der Grafik kann man nun die Ökonomie jedes einzelnen Projektes ablesen und strategische Entscheidungen treffen.

    (Quelle: Gabler Management)

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    Eine Tabelle, die vor allem bei der Arbeit mit Maschinen zum Einsatz kommt und die Arbeitsauslastung der Maschine mit deren Kapazitäten vergleicht.

    (Quelle: TBM Consulting Group http://www.tbmcg.com/de/about/ terminology.php)

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    Eine Methode der Produktionsplanung, die bewirkt, dass sich Schwankungen in der Kundennachfrage über einen bestimmten Zeitraum nicht auf die Produktion auswirken.

    (Quelle: TBM Consulting Group http://www.tbmcg.com/de/about/ terminology.php)

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    Eine Methode der Produktionsplanung, die bewirkt, dass sich Schwankungen in der Kundennachfrage über einen bestimmten Zeitraum nicht auf die Produktion.

    (Quelle: TBM Consulting Group http://www.tbmcg.com/de/about/ terminology.php)

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    Die Produktive Kreativität reflektiert das Vermögen zu kopieren. Sie ist realistisch, objektiv und vollständig. Das erzeugte Produkt zeigt aber keine wesentlichen Unterschiede zu dem Orginalprodukt auf.

    Siehe auch: Ausdruck-Kreativität.

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    Produktqualität bedeutet die geforderte Funktionalität zur Verfügung zu stellen und zwar inclusive der notwendigen Einführungsunterstützung (z.B. Bedienungshandbücher).

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    Bei der Program Evaluation and Review Technique (PERT) werden für jeden Vorgang eine optimistische, eine wahrscheinliche und eine pessimistische Zeitschätzung abgegeben. Diese Netzplan-Methode ist als Ereignisknoten-Netzplan (EKN) konzipiert und wurde 1958 von der US-Navy zusammen mit den Firmen Boots & Hamilton und Lockhead entworfen.

    (Quelle: Mehrmann/ Wirtz)

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    Diese Rechnung zur Terminbestimmung dient der Festlegung des frühestmöglichen Zeitpunktes. Dabei müssen alle vor dem betreffenden Ereignis erforderlichen Projektgeschehnisse in die Berechnung miteinbezogen werden. Somit beginnt die Rechnung am Projektanfang, d.h. bei den Startereignissen bzw. -vorgängen.

    (Quelle: GPM)

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    Ausgangspunkt bei der Progressiven (Vorwärts-) Terminierung ist der Projektanfang. Dieser Termin kann direkt im Anschluß an die Projektplanung liegen. Er kann aber auch durch projektunabhängige Gegebenheiten in einem späteren Zeitpunkt festgelegt sein. Vom Projektanfang wird dann vorwärts in die Zukunft hinein terminiert. Endergebnis dieser Rechnung ist damit der Projektendtermin.

    Siehe auch: Retrograde Terminierung.

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    Project Office ist eine zentrale Dienstleistungsstelle im Unternehmen, die für Entlastung und Unterstützung der einzelnen Projekte sorgt. Aufgabe kann ein Teil oder aber auch die ganze Bandbreite folgender Servicefunktionn umfassen:

    • Erledigung administrativer Tagesarbeiten für einzelne Projekte (Schreibarbeiten, Terminkoordination)

    •  Entwicklung und Bereitstellung von organisatorischen Regelungen und Standards für die Projektarbeit

    •  Durchführung von Controllingaufgaben (Hilfen bei der Definition von Projektzielen, Verringerung der Zahl gleichzeitiger Projekte, Abstimmung von Projektteams, Projektpriorisierung)

    • Planung von Personalentwicklungsmaßnahmen für Projektmitglieder

    • Coaching von Projektleitern 

    (Quelle: GPM 2/00)

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    Ein Projekt ist ein Vorhaben, das im wesentlichen durch Einmaligkeit der Bedingungen in ihrer Gesamtheit gekennzeichnet ist, wie z.B.

    • Zielvorgabe

    • Zeitliche, finanzielle, personelle oder andere Begrenzungen

    • Abgrenzung gegenüber anderen Vorhaben

    • Projektspezifische Organisation

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    Der Projektabschlussbericht stellt die Ergebnisse des Gesamtprojektes aus organisatorischer und fachlicher Sicht dar. Auch die neu gewonnenen Erkenntnisse für zukünftige Projekte werden festgehalten. Der Bericht behandelt die Projektabwicklung (Ausgangssituation, wesentliche Ereignisse, Termine-Aufwand-Kosten-Übersicht, Abweichungsanalyse, Konsequenzen und Erfahrungen) und den Projektinhalt (Ziele, Vorgehensweise, Ergebnisse, Empfehlungen).

    (Quelle: GPM)

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    Verfahrensweise zur Initialisierung von Projekten.

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    Projektarten werden nicht durch die Kriterien ihrer Größe oder ihrer Komplexität etc. differenziert, sondern durch ihre Inhalte. Auf diese Weise unterscheidet man Investitions-, Organisations-, sowie Forschungs- und Entwicklungsprojekte.

    (Quelle: Mehrmann/Wirtz)

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    Der Projektauftrag bildet die Grundlage für das Projektteam zu Beginn eines Projektes. Er basiert auf einem mit dem Auftraggeber abgeschlossenen Vertrag und dem vorausgehenden Angebot mit den darin festgelegten Vereinbarungen, wie z.B. Leistungsumfang, Termine und Aufwand. Die einzuhaltenden Standards, Methoden und Richtlinien z.B. Pflichten des Auftraggebers, Vereinbarungen zur Projektübergabe, Qualitätskriterien, Regeln zur Projektsteuerung etc. müssen festgesetzt sein.

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    Projektbudget ist die Gesamtsumme der geplanten Kosten, die dem Projektleiter für die Projektdurchführung zur Verfügung steht. Das Budget wird während der Planungsphase auf Grund der Aufwände für die Arbeitpakete geschätzt und berechnet. Das Budget kann entweder als eine Summe bereitgestellt werden oder sukzessiv nach Projektfortschritt (z.B. nach Erreichung von Meilensteinen) ausgezahlt werden.

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    Dieser Sammelbegriff steht für die Gesamtprojektleitung, die sich aus dem Projektleiter und seinen engsten Mitarbeitern (Juristen, Ingenieure etc.) zusammensetzt. Da diese ein integriertes Team bilden, sollten sie in einem gemeinsamen Bürokomplex untergebracht werden.

    (Quelle: Madauss: Projektmanagement)

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    Projektcontrolling dient zum frühzeitigen Erkennen von Abweichungen in Projekten. Zur Statusfeststellung werden Plan- und Istergebnisse gegenübergestellt. Der Projektbericht des Projektleiters dient zur Beurteilung der Abweichungen. Projektcontrolling wird zunehmend von Stabsstellen wahrgenommen, die mehrere Projekte überwachen und übergreifende Projektkoordinationsaufgaben wahrnehmen.

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    Das Projektende ist erreicht, wenn die letzten Phasenergebnisse abgenommen wurden.

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    Die Projektfreigabe ist ein formaler Akt der Entscheidungsträger zur Durchführung eines Projekts. Die Projektfreigabe kann stufenweise erfolgen. Dazu wird zuerst eine Vorstudie freigegeben, nach deren Auswertung der Projektauftrag freigegeben wird.

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    Das Projektgespräch ist ein wichtiges Instrument der kommunikativen Führung. Es dient der besseren Vorbereitung der Projektteilnehmer auf ihren Projekteinsatz, der Arbeitsqualitätssicherung, der Erhöhung der Effizienz in der Arbeit und der Sicherung des Know-how-Zuwachses.

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    Eine Projektgruppe erfüllt dieselben Voraussetzungen wie ein Team; jedoch kommt ein Team ohne hierarchische Struktur aus, einer Gruppe steht immer ein Gruppenleiter voran.

    (Quelle: Mehrmann/Wirtz)

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    Die Projektinitialisierung ist die erste Phase eines Projektes. Phasenergebnis ist der mit allen betroffenen Personen und Organisationseinheiten abgestimmte, schriftlich festgelegte Projektauftrag. Dieser beinhaltet das konkrete Projektziel und setzt die Rahmenbedingungen unter denen das Projekt durchgeführt werden soll fest.

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    Projektkennzahlen sind Zahlenwerte von Kenngrößen, die als Maßstab für technische oder wirtschaftliche Zusammenhänge benutzt werden. Sie sind ein wichtiges Hilfsmittel des Controlling, bergen aber insofern Risiken, dass sie die Realität relativieren und somit verfälschen. Oftmals sind diese Kennzahlen Mittelwerte, die eine sehr breite Streuung aufweisen.

    (Quelle: GPM)

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    Die einzelnen Kosten werden den Projekterfordernissen entsprechend unter Berücksichtigung der jeweiligen Fragestellung entweder gruppenweise zu homogenen Kostenarten zusammengefasst oder in weitere Unterarten aufgeteilt (Definition nach DIN 69903). Die Kostenarten werden nach ihrer Entstehung differenziert, wie z.B. Energiekosten, Fertigungslöhne, Mieten etc. Bezieht man zu viele Kostenarten in die Planung mit ein, wird ihr Aufwand unnötig hoch, so dass es sich empfiehlt, Gruppen von Kostenarten zu erstellen, z.B. Dreh-, Fräs- und Schleifarbeiten in die Rubrik Fertigungsarbeiten einzuordnen.

    (Quelle: GPM)

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    Definition nach DIN: Der Projektkostenträger ist ein Projektergebnis oder Teilergebnis, dem Projektkosten nach dem Verursacherprinzip zugerechnet werden.

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    Eine Projektkrise ist ein normaler, zyklisch wiederkehrender Verunsicherungszustand in anspruchsvollen Projekten. Vornehmlich hervorgerufen durch Projektteam, Entscheidungsgremium oder Gerüchteküche. Durch Projektsteuerungstechniken, Ruhe und starke Nerven meist schnell zu beheben.

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    Als eigenständiges soziales System hat ein Projekt eine Kultur. Somit können alle Werte, Normen und Regeln eines Projektes unter dem Begriff der Projektkultur zusammengefasst werden. Die Entwicklung einer Projektkultur braucht längere Zeit, die durch hohen Energieaufwand kompensiert werden muss, da das Projekt selbst zeitlich gebunden ist. Für die Mitglieder eines Teams kann die Auseinandersetzung mit der Projektkultur eine Orientierungshilfe bedeuten und zu deren Identifikation mit dem Projekt beitragen.

    (Quelle: GPM)

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    Projektmanagement bedeutet nach DIN 69 901: Die Gesamtheit von Führungsaufgaben, -organisation, -techniken und -mitteln für die Abwicklung eines Projektes.

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    Projekte weisen im Gegensatz zu normalen Aufgabenstellungen bestimmte Merkmale auf. Projekte sind:

    • ZIELGERICHTET d.h. die im Rahmen eines Projekts zu erbringenden Leistungen sind im Vorfeld eines Projekts genau zu beschreiben.

    • ABGEGRENZT d.h. der Umfang des Projekts ist zeitlich, leistungs- und kostenmäßig begrenzt - Start- und Endtermin sind fixiert.

    • ÜBERGREIFEND/GLOBAL d.h. im Unternehmen sind verschiedene Abteilungen, Gruppen oder Funktionsbereiche an einem Projekt beteiligt. Das Projektziel muss einem unternehmerischen Nutzen dienen.

    • AUßERPLANMÄßIG d.h. die im Projekt zu lösende Aufgabe liegt außerhalb der betrieblichen Routine (keine Wartungsarbeiten) und ist durch die Linienorganisation allein nicht lösbar.

    • KOMPLEX d.h. die Aufgabe ist dem Umfang oder der Art nach kompliziert. Es sind viele Randbedingungen zu beachten und in unterschiedliche Lösungen umzusetzen.

    • BEDEUTEND d.h. ein Projekt ist je nach der Größenordnung für ein Unternehmen mit spürbaren Kosten und Risiken verbunden.

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    Die Projekte, die ein Unternehmen gleichzeitig führt, und deren Beziehungen zueinander, können als Projektnetzwerk wahrgenommen werden. Projektnetzwerke sind Netzwerke aus relativ autonomen Projekten, die lose oder eng gekoppelt sind.

    (Quelle: GPM)

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    Unter Projektorganisation wird die mit der Durchführung eines Projekts beauftragte Organisation und ihre Eingliederung in die bestehende Firmenorganisation verstanden. Sie steht im Gegensatz zur Linienorganisation.

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    Definition nach DIN: Eine Projektphase ist ein zeitlicher Abschnitt eines Projektablaufes, der sachlich gegenüber anderen Abschnitten getrennt ist.

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